von Jenny am 24. März 2009

Le penseur

Hallo Leute,

offen und ehrlich zugegeben, trotz aller Peinlichkeit bei diesem Thema, ist mir doch heute, knappe VIER Wochen vor unserem Staatsexamen schmerzlich bewusst geworden, dass sich einige Grundlagen der Anatomie so tief in meinen Hirnwindungen vergraben hatten, dass ich hin und wieder neben einer großen Schaufel auch eine kurze Orientierung im und am menschlichen Körper brauche, um diese Kenntnisse wieder auszugraben!

Meine Top 5 und zusätzliche Anatomiefakten, die für Hammerexamen und Klinik relevant sind, findet ihr hier:

  1. Ösaphagusengen:
    1. oben: Ösophagusmund
    2. mittig: zwischen Aortenbogen (hinten links) und dem linken Hauptbronchus (vorn)
    3. unten: Kardiamündung
  2. Recurrensanatomie:
    1. rechter Recurrens umschlingt die rechte A. sublavia
    2. linker Recurrens umschlingt den Arcus aortae (nahe der A. thyroidea inf.)
  3. Kehlkopfmuskeln und -nerven:
    1. N. laryngeus sup. innerviert den M. cricothyreoideus (Grobspanner, äußerer Kehlkopfspanner)
    2. N. laryngeus inf. (= eigentlicher Recurrens) innerviert alle inneren Kehlkopföffner
  4. Halszysten:
    1. Mediale Halsfistel entsteht aus dem Ductus thyreoglossus und sitzt auf Höhe des Zungenbeins. Oft hat sie Verbindung zum Foramen caecum am Zungengrund; therapeutisch wird exstipiert, inkl. der Fistel zur Rezidivprophylaxe.
    2. Laterale Halsfistel entsteht aus einem, meistens dem 2., Kiemenbogen und ist im vorderen Halsdreieck lokalisiert. Die Fistelöffnung ist am Vorderrand des M. sternocleidomastoideus und besteht seit Geburt. Der Fistelgang verläuft durch die Carotisgabel und mündet am hinteren Gaumenbogen im Rachen. Therapeutisch kommt nur die radikale Exzision im 1. Lebensjahr in Frage.
  5. Mediastinaltumoren:
    1. im oberen Mediastinum: Thymome, retrosternale Strumen
    2. im hinteren unteren Mediastinum: neurogene Tumoren, Ösophagus-Ca
    3. im mittleren unteren Mediastinum: Lymphome, Bronchialzysten
    4. im vorderen unteren Mediastinum: Perikardzysten, Zwerchfellhernien, Thymome
  6. Ureterengen:
    1. oben: Übergang vom Nierenbecken
    2. mittig: Überkreuzung der Ae. iliacae (rechts die A. iliaca externa und links die A. iliaca communis)
    3. unten: Durchtritt durch die Harnblasenwand
  7. Ureteranatomie: Die Ureteren unterkreuzen beim Mann die Vasa testicularis und den Ductus deferens bzw. bei der Frau die Vasa ovarica und die Arteria uternia (im Ligamentum latum).
  8. Zwerchfellhernien:
    1. Morgagni-Hernie retrosternal rechts am Trigonum sternocostale
    2. Larrey-Hernie retrosternal links (Larrey wie links vom Zwerchfell)
    3. Bochdalek-Hernie paravertebral am Trigonum lumbocostale
  9. Leistenkanal:
    1. ca. 4-6 cm lang und 1,0-1,5 cm breit, beginnt lateral des Tuberculum pubicum mit dem in der Fossa inguinalis liegenden inneren Leistenring (Anulus inguinalis profundus). Vom inneren Leistenring ausgehend zieht der Leistenkanal schräg von lateral kranial nach medial kaudal und endet am äußeren Leistenring (Angulus inguinalis superficialis) in der Fossa inguinalis medialis.
  10. Begrenzung des Leistenkanals:
    1. kranial: Begrenzung durch den M. obliquus internus abdominis, M. transversus abdominis und den unteren Rand der Scheide des M. rectus abdominis
    2. kaudal: Begrenzung durch die Ligg. inguinale und reflexum
    3. ventral: Begrenzung durch die Aponeurose des M. obliquus externus abdominis, die Fascia abdominalis superficialis und das Lig. inguinale
    4. dorsal: Begrenzung durch das Peritoneum und die Fascia tranversalis
  11. Begrenzung der Fossa poplitea:
    1. medialseitig: M. semimembranosus, M. semitendinosus
    2. lateral: M. biceps femoris
    3. distal: M. gastrocnemius mit seinem medialen und lateralen Kopf

… das und vieles mehr gehört zum Standardwissen eines jeden Stexlers :mrgreen:

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Bewertung: 4.9/5 (13 Stimmen)
 von Jenny am 21. März 2009

Himbeeren

Auszüge aus dem Leben einer Medizinstudentin

Im zweiten Semester Histokurs an unserer Uni wurde vom Professor eindrücklich beschrieben, dass die Histologen und Pathologen in vielen Geweben und Organen, Ähnlichkeiten zu alltäglichen Dingen des Lebens sehen! Damals dachte ich mir, ich bin im falschen Film. Mir war nicht klar, wie tief diese Menschen in ihrer Materie stecken, um medizinische Fakten mit alltäglichen Dingen zu vergleichen. Gerade jetzt, wenn ich fürs Hammerexamen mir hammermäßig viele Fakten einflöße, begegnen mir immer häufiger eben diese erwähnten Phänomene:

Ob da etwa die Achalasie in einem Sektglas daherkommt, die Colitis ulceroa als Fahrradschlauch und der Morbus Crohn als Pflastersteinrelief imponieren, ob Knoblauch oder Bittermandelduft zum Vergleich herhalten müssen oder sogar Durchfallerkrankungen mit Nahrungsmitteln verglichen werden. Der Medizinstudent wird nicht verschont und der Stexler erst recht nicht- und hat das Glück die geballte Medizin in seinem Alltag wieder zu finden oder den Alltag in der Medizin nicht loszuwerden. Aus diesem Grund habe ich meine Highlights der „Alltagsmedizin“ mal festgehalten:

  • In der Bildgebung:
    • Sektglasphänomen im Rx bei der Achalasie
    • Fahrradschlauch im Colon KE bei der Colitis ulcerosa
    • Pflastersteinrelief im Rx beim Mb. Crohn
    • Holzschuhform des Herzens im Rx (Aortenkonfiguration) v.a. bei Aortenklappeninsuffizienz
  • Makroskopisch:
    • Muskatnussleber in Form der Cirrhose cardiaque bei der Perikarditis constrictiva
  • Mikroskopisch:
    • Zwiebelschalenform der Psammomkörperchen beim Meningeom und beim papillären Schilddrüsen-Ca
  • Düfte:
    • Knoblauchartig bei Intoxikation mit Arsenwasserstoff oder organischen Phosphorsäureester
    • Bittermandelartig bei Intoxikation mit Blausäure
    • Mäuseurinartiger Geruch bei der PKU (durch Phenylessigsäure im Urin) und beim
    • Schimmelgeruch (oder auch mäuseurinartig) beim Favus (tiefe Trichomykose)
    • Acetonartig beim Diabetes mellitus
  • Geschmack:
    • Metallischer Geschmack bei Überdosierung von Lokalanästhetika
  • Formen:
    • Schießscheibenformen oder Kokardenformen an der Haut beim Erythema exsudativum multiforme
    • Schießscheibenzellen im Blut, sogenannte Targetzellen, bei der Sichelzellanämie
    • Klaviertastenphänomen beim Tossy III (Claviculafraktur)
  • Natur:
    • Gemähte Wiese bei der Mikrosporie (Trichomykose durch Mirkosporum audouinii)
    • Schmetterlingserytem beim Lupus erythematodes
  • Essen und Trinken:
    • Café-au-lait Farbe der Haut bei chronischer Niereninsuffizienz, Flecken beim Mb. Recklinghausen und bei Megaloblastärer Anämie
    • Wurstzehen und Wurstfinger beim Mb. Reiter
    • Erdbeerzunge beim Kawasaki-Syndrom
    • Himbeerzunge bei Scharlach
    • Lachsfarbenes Exanthem beim Mb. Still
    • Schokoladenfarben beim Gasbrand
    • Fleischwasserfarbenes Wundsekret beim Gasbrand
    • Himbeergeleeartige Stühle bei der Amöbenruhr oder der Invagination
    • Reiswasserstuhl bei der Cholera
    • Erbsbreiartige Stühle bei Typhus
    • Apfelgeleeartige Hauterscheinung (bei Spateldruck) bei der Sarkoidose und TBC

Das sind nur einige Auszüge aus den bizarren Vergleichen der Medizin, die einem beim Lernen durchaus Freude bereiten und manchmal sogar ein kopfschüttelndes Lächeln hervorlocken können! In Hoffnung auf weitere Vorschläge aus eurem „Alltag“…

… wünsche ich euch ein breites Grinsen…

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 von Jenny am 20. März 2009

Seminoma (microscopic, H&E)

Zur eurer und meiner eigenen Orientierung sind hier einmal die (größtenteils) vom IMPP verlangten Tumormarker zusammengefasst. In der Klinik werden sie nicht als diagnostisches Mittel, sondern als Verlaufsparameter genutzt:

  • Tm der Lungen-Carcinome:
  • Kleinzeller: NSE (Neuronen-spezifische Enolase), CEA, CYFRA 21-1,
  • Bronchial-Ca: CA 72-4, CA 125
  • Tm der Schilddrüsen-Carcinome:
  • Thyereoglobulin (Tg) für papilläres und follikuläres SD-Ca (also bei differenzierten SD-Ca)
  • Calcitonin bei medullären SD-Ca, (=C-Zell-Ca), CEA
  • Tm des GIT:
  • Magen: CA 72-4, CEA, CA 19-9 in absteigender Bedeutung
  • Colorektal: CEA und CA 19-9
  • Pankreas: CA 50, CA 19-9, CEA
  • Hepatocelluläres Ca (HCC): Alpha-Fetoprotein (AFP), CAVE: kann auch in der Schwangerschaft, Hodentumoren, GI-Tumoren und Hepatitis erhöht sei; evt. Ferritin
  • Tm der Uro und Gyn:
  • Ovar: CA 125 (> 35 I.E./ml), CA 72-4, CASA (>6 I.E./ml)
  • Keimzelltumoren: hCG (insbes. Chorion-Ca), AFP (bes. beim Terato-Ca)
  • Uterus: CA 15-3
  • Mamma: CA 15-3
  • Blase: CYFRA 21-1
  • Prostata: PSA
  • Seminome: hCG, PLAP (Plazentare alklalische Phosphatase)
  • Sonstige Tm:
  • Malignes Melanom: S-100
  • Phäochromocytom: VMS (Vanillinmandelsäure)
  • Neuroblastom: HVS (Homovanillinsäure)

Gerne freuen wir uns über weitere Tm, die euch in den Tiefen der IMPP Fragenkiste begegnen!

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 von Jenny am 13. März 2009

365-223 TUE MAY 29

Hilfe, schon wieder ein Virus, …

und damit wir alle den Überblick in Infektiologie und Hygiene nicht verlieren und alles was da so rum kreucht und fleucht nicht durcheinander werfen, habe ich uns hier nochmal eine kleine Zusammenstellung weiterer wichtiger Virusgruppen erlaubt (weitere Viren findet ihr in dem Artikel „Spielend durch die Pädiatrie“):

  • Herpesviren:
  • HHV1 verursacht Herpes labialis
  • HHV2 verursacht Herpes genitalis
  • HHV4 imponiert in Form des Epstein-Barr-Virus als infektiöse Mononukleose oder orale Haarzellleukoplakie
  • HHV5 ist das Cytomegalie Virus (Zur Erinnerung: „CMV macht CMV!!!“)
  • HHV6 verursacht das Exanthema subitum
  • HHV8 verursacht bei HIV das Kaposi-Sarkom
  • VZV imponiert als Windpocken und Zoster
  • Humane Papillomaviren verursachen:
  • Condyloma accuminata, z.B. vom Typ 6, 11, 16, 18, 31, 45
  • Condyloma plana (flache Form der C. accuminata, v.a. an der Cervix)
  • Verrucae planae juveniles
  • Verrucae vulgares („die gemeine Warze“)
  • Bowenoide Papulose des Genitales (pigmentierte Penispapeln) (CAVE: nicht gleich dem Mb. Bowen!)
  • HIV ist ein Retrovirus:
  • überträgt sich sexuell, parenteral, vertikal
  • zerstört die Zellen mit CD4-Antigen, v.a. die T-Lymphozyten, Makrophagen und Monozyten
  • verläuft in 3 Stadien:
    • Stadium A: Akute HIV-Infektion, meist asymptomatisch, teilweise grippeähnlich, Lymphadenopathie
    • Stadium B: Symptome, aber noch kein AIDS, d.h. Krankheiten durch Störung der Immunabwehr wie Soor, Zoster oder orale Haarleukoplakie
    • Stadium C in Form von AIDS: mit den sog. AIDS-definierenden Erkrankungen:
      • bakteriell: TBC, MOTT, Pneumonien
      • viral: CMV, Herpes simplex/zoster
      • mykotisch: Pneumocystis jiroveci, Kryptokokkose mit Pneumonie und Meningitis, Candida
      • neoplastisch: Kaposi-Sarkom, Lymphome (EBV!), Cervix-Ca (HPV!)
      • Protozoen: Toxoplasmose, Kryptosporidien mit Diarrhoe
      • weiterhin: Wasting-Syndrom mit unaufhaltsamem Gewichtsverlust, Encephalopathien, Demenz
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 von Jenny am 7. März 2009

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Hey,

ich hoffe, dass ich euch die Kinderheilkunde etwas näher bringen konnte, vielleicht euch sogar ein Lächeln entlocken konnte mit meinem Artikel!? Hier nochmal eine kleine Ergänzung zu den Impfungen, damit man bei den ganzen Impfterminen nicht den Überblick verliert:

  • Die ersten vier Impftermine sollen lt. STIKO im 1. Lebensjahr erfolgen: Diptherie, Pertussis, Tetanus, Pneumokokken, HBV, Hib, Polio. Wie sich das jemand auf Anhieb merken soll, ist mir ein Rätsel. Ich merke mir: „Die pummelige Tante Petra hat Hummeln im Po.“
  • Zum 1. Geburtstag dann „muss Mama mal richtig vorsorgen“ mit Mumps, Masern, Menigokokken, Röteln und Varizellen.
  • Mit 5-6 Jahren sollte man dann Tetanus, Diphterie und Pertussis auffrischen mit Tdap!
  • Mit 9-17 Jahren sollte man wieder Tdap und zusätzlich IPV auffrischen!

Viel Freude beim Impfen!

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 von Jenny am 28. Februar 2009

warm up

Liebe Pioniere ,

was soll ich sagen, die Hoffnung stirbt zuletzt. Manchmal muss man auch in einer langsam, aber sicher näher rückenden heißen Phase der Lernvorbereitung, einen kühlen Kopf bewahren! Denn plötzlich ist mein Flow, zumindest für heute, zurückgekehrt, und somit sind mir beim Wiederholen der rheumatologischen Krankheitsbilder sofort „Die P des SLE“ (Sythemischer Lupus erythematodes) aufgefallen:

  • Postpubertierende Patientinnen (20. bis 40. Lebensjahr)
  • Papillonerythem (frz. und bedeutet Schmetterlingserythem)
  • (rote) Plaques perinasal und pharyngonasale Ulcerationen
  • Hyperästhesie im Plaquebereich
  • Hypersolarempfindlichkeit
  • Alopezie
  • -penien (v.a. Leuko-, Lympho- und Thrombozytopenien möglich)
  • Polyarthritis
  • Polyserositis mit Pleura- und Perikardergüssen
  • (rezidivierende) Pneumonien
  • (persistierende) Proteinurie bei Immunkomplexnephritis
  • Psychosen und Epileptische Anfälle

Viel Spaß beim Pauken!

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 von Matthias am 23. Februar 2009

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Liebe STEXler,

die Neuro erscheint mir gleichsam interessant und umfangreich. Ich möchte trotzdem versuchen, die wichtigsten Krankheitsbilder für euch so kompakt wie möglich abzubilden:

1. Entzündungen/Infektionen

Enzephalitis
Meningitis (viral – bakteriell – tuberkulös)
Borreliose
FSME
VZV

2. Gefäßsystem

Infarkte (Lokalisation mit entsprechender Symptomatik!)
Blutungen (Epidural, Subdural, Subarachnoidal)

3. Krampfkrankungen

Generalisiert und fokaler Anfall (einfach oder komplex)
Rolando-Epilepsie
Impulsive Petit-mal
Lennox-Gastaut-Syndrom
Absencenepilepsie
West-Syndrom
Fieberkrämpfe

4. Kopfschmerz

Migräne
Cluster-Kopfschmerz

5. wichtige Erkrankungen

MS
ALS
Myasthenia gravis
M. Parkinson
Chorea major und minor
M. Menier
Hepatische Enzephalopathien
Paramyotonica congenita
Myotone Dystrophie
Funikuläre Spinalerkrankung
Wernicke-Enzephalopathie
Zentrale pontine Myelinolyse
Creutzfeld-Jacob
Alzheimer
Demenz
Normaldruckhydrozephalus
Spinale Muskelatrophien
Polyneuropahtien

6. Tumoren

Meningeom
Glioblastom
Medulloblastom
Neurinom
Astrozytom
Kraniopharyngeom

7. Nervenkompressionserkrankungen

Bandscheibenerkrankungen (mit Kennmuskeln, -reflexen und Dermatomen)
Plexuslähmungen
Karpaltunnelsyndrom

Action!


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Liebe STEXler,

kurz und bündig die wichtigsten Krankheitsbilder im Staatsexamen für die Gebiete Blut, Endokrinologie und Niere:

  1. Blut
    Laborparameter und ihre Bedeutung (MCV, MCH, Eisen, Erys, …)
    Anämien (Eisenmangel, hämolytisch, perniziös, …)
    Thalassämie, Favismus, Sichelzell- und Kugelzellanämie
    Leukämien
    Myeloproleratives Syndrom
    Lymphome
    Gerinnungskaskade und -störungen
    klinische Bedeutung Gerinnungshemmung
  2. Endokrinologie
    Hypophyse (Gliederung, Funktion, Tumoren, Therapie)
    Schilddrüse (Entzündungen (Hashimoto, de Quervain), M. Basedow, Struma, Tumoren, Therapie)
    Nebenschilddrüse
    Diabetes mellitus und renalis
    M. Addisson, M. Cushing, Conn-Syndrom
  3. Niere
    Entzündungen (Nephritiden, Glomerulonephritiden, Pyelonephritiden)
    Urolithiasis
    Nierenzell-Ca, Nephroblastom
    Nephrotisches Syndrom und Niereninsuffizienz
    Säure-Basen-Haushalt
    Elektrolythaushalt
    Diuretika
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think

Liebe STEXler,

eine weitere Übersicht zu den wirklich wichtigen, weil prüfungsessentiellen Krankheitsbildern im Staatsexamen zielt heute auf die Organsysteme Leber mit Galle sowie Pankreas.

  1. Leber und Galle

    Hepatitiden
    Leberzirrhose (Child-Pugh!)
    Neubildungen der Leber (Hyperplasien, HCC)
    Erbkrankheiten (M. Wilson, Fruktoseintoleranz)
    Karzinoidsyndrom
    Cholzystitis und Cholezystolithiasis (Gallensteinileus!)
    Cholangitiden und Gallengangs-Ca
    klinische und labormedizinische Kennzeichen von Galle- und Lebererkrankungen

  2. Pankreas

    Diabetes mellitus
    Pankreatitiden
    Pankreas-CAs

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What's important?

Liebe STEXler,

die Antwort auf eine weitere Frage zum Hammerexamen soll euch Klarheit bringen, welche Krankheitsbilder ihr fürs Staatsexamen auf jeden Fall lernen solltet:

Wie setzt man Prioritäten? Was sind die wirklich relevanten Krankheitsbilder von INNERE, CHIRURGIE und Co.?

Zunächst möchte ich noch einmal auf die TOP-Sieben der Fächerverteilung hinweisen:

  1. Innere und klinische Chemie
  2. Neurologie
  3. Chirurgie
  4. Pädiatrie und Genetik
  5. Orthopädie
  6. Pharmakologie
  7. Infektionen

Da ich nicht nach Fächern sondern nach Organsystemen gelernt habe, möchte ich auch so an die Beantwortung herangehen und euch jene Krankheitsbilder pro Organsystem nennen, die häufig gefragt werden.

Diese Liste soll als Orientierung dienen. Lernt die Krankheitsbilder nach einem festen Schema, evtl. als eine MindMap pro Krankheitsbild mit Def., Patho, Klinik, Diagnose und Therapie (mit Pharma!!).
Allen PJlern kann diese Aufzählung helfen, ihre Stationen nach den prüfungsrelevanten Krankheitsbildern zu screenen und sie dann am Patienten lernen. Was ihr euch dort einprägt, vergesst ihr nie!

Um die Liste kompakt zu halten, beinhaltet jeder Post jeweils drei Organsysteme. Ich werde in den kommenden Tagen immer wieder kleine Artikel dieser Art veröffentlichen.

STEXler, bitte helft mit diese Listen auf akutelle Relevanz zu prüfen. Falls euch etwas auffällt, schreibt mir!

  1. Herz-Kreislauf:

    Koronarsyndrom/KHK
    Myokardinfarkt
    Erregungsleitungsstörungen (v.a. AV-Blöcke)
    Herzrhythmusstörungen (v.a. VHF)
    Herzfehler (v.a. VSD, TGA, Fallot)
    Klappenfehler
    Entzündungen (Endokarditis, Peri-/ Myokarditis)

  2. Atmung:

    Asthma bronchiale, COPD
    Bronchial-Ca
    Lungenembolie, -ödem
    Krupp/Pseudokrupp
    Pneumonie
    Tbc, Sarkoidose
    Pneumothorax

  3. Magen-Darm:

    Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Crohn, Colitis)
    Adenom- und Polypenerkrankungen
    Magen-, Colon- und Rektum-CA
    Gastritiden, Refluxkrankheit
    Ulcuserkrankung, Gastrointestinale Blutungen
    Ileus und Mesenterialinfarkt
    Typhus und Paratyphus

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