von Matthias am 11. November 2008

The Rock

Liebes Logbuch,

heute war ein guter Tag. Nicht nur, dass ich ihn überhaupt erleben durfte. Vielmehr weiß ich endlich, wer ich bin und wo mein Platz ist in dieser Welt.

Doch bleiben wir systematisch:

  1. 8.30 Uhr – „Ihr Patient atmet nicht mehr, was machen Sie?“ Endziel dieser Frage bei einem tumorösen Prozess im Hypophayrynx war die Tracheotomie. Check.
  2. 9.20 Uhr – „Ihr Patient hat starke Bauchschmerzen, was könnte das denn sein?“ Nach schlichtem Abarbeiten aller möglichen DD’s fokussierte der orthopädische Geist die Appendizitis, über die ich dann referieren durfte. Check.
  3. 10.45 Uhr – „Womit befasst sich der Pathologe in der Frühphase des Lebens?“ Hm, Abort? „Richtig, doch womit genau?“ Hm, … Kurz und gut, hier brachen die Wellen der Pathologie über mir zusammen, da ich bei Hauptfach HNO ehrlich gesagt nicht mit der humangenetischen Pathologie des Throphoblasten gerechnet habe. Kein Check.
  4. 11.20 Uhr – „Was ist denn die Hypertonie, die hypertone Krise und der Myokardinfarkt?“ Viele Worte und ein zufriedenes Prüfergesicht später fiel ab, was ich als Anspannung bezeichnen würde. Check.
  5. 12.10 Uhr – Wir möchten die Noten verkünden.

Ich bin durchschnittlich. Das haben sie gesagt und gaben mir eine 3.

Erst einmal war ich enttäuscht, weil ich doch immer dachte, dass jeder Mensch und somit auch ich per se etwas Besonderes sei.

Mit einigen Stunden Abstand aber erkenne ich nun klar die beste Nachricht meines Lebens: Wenn ich durchschnittlich bin, dann muss ich mir um die Welt, wie sie ist und wie sein sollte, nie wieder Sorgen machen. Dann ist sie ganz ok, so wie sie ist.

Diese Überzeugung wird wahrscheinlich nicht allzu lange gastieren und ich werde wieder Dinge sehen, die nicht richtig sind und die ich so absolut nicht hinnehmen kann, möchte ich weiterhin gut schlafen. Doch für den heutigen Abend, nach grob überschlagenen 108 Lerntagen, dient sie der positiven Sichtweise auf das Ende der Lernzeit für mein Staatsexamen.

Und nichts auf dieser Welt, von einer abgebrochenen 8 ganz zu schweigen, kann mir diese Sicht vermiesen.

Es grüßt herzlich ein frisch gebackener Mediziner!

Matthias

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 von Matthias am 10. November 2008

Tehran Sunset

Liebes Logbuch,

zweiter Tag – Check.

So lief meine Patientenvorstellung:

  1. 9.00 Uhr – Shake Hands: Nette Begrüßung und kurzer Ausblick auf die kommenden 3 Stunden. Dann geht es auf Station.
  2. 10.30 Uhr – den letzten beißen die Hunde: Es ist nicht leicht, 90 Minuten zu warten und die angenhemen Themen schwinden zu sehen. Als ich dann endlich loslegen dufte, lief es ganz gut, nur konnte ich in der Aufregung  auf ein, zwei wirklich glasklare Dinge nicht adäquat antworten. Die Pathologie hielt sich geheimnisvoll und ihr Fragen für die anschließende Fragerunde zurück.
  3. 10.40 Uhr – praktische Prüfung im Konferenzraum: Fragen rund um unsere Patienten, mal mehr mal weniger angenehm. Kreativste Frage des Tages: „Wenn Sie den Menschen designen würden, welches Epithel würden sie denn da nehmen?“
  4. 12.00 Uhr – Wieder Schlusslicht: Ich schätze, die haben gewußt, dass ich so gern warte und mir diese Freude bewusst ein zweites Mal gemacht. HNO: Audiometrie meiner Patientin und weiteres therapeutisches Vorgehen. Innere: Begleiterkrankungen. Chirurgie: CPR (u.a.: Wann intubieren Sie? Richtige Antwort: Wenn ich es kann…). Patho: Auf unerklärliche Weise von der Pathologie der diabetischen Folgeerkrankungen hin zu NASH, ASH und CASH (Wie, kennt ihr nicht??). Irgendwie lustig…
  5. 12.25 Uhr – Abpfiff zur Halbzeitpause.

Schlecht lief es nicht, aber so richtig gut nun auch wieder nicht. Ich ärgere mich ein wenig über die sinnlos verschenkten Punkte, auf die man in der Prüfung einfach nicht zu kommen scheint. Gefühlslage: Indifferent.

Nun sitze ich also wieder hier und möchte einzig, dass es bald vorbei ist. Eigentlich ist das doch wirklich schade, denn so einen Spaß erlebt man nur einmal im Leben. Ein einziges Mal die Stadionrunde und ein einziges Mal der Zieleinlauf (Vielen Dank, lieber Martin, für diesen wunderbar aufmunternden Kommentar!).

Darum rappele ich mich noch einmal auf, gehe erneut einige Notizen durch und hoffe, dass ich morgen noch ein paar Meter gutmachen kann.

Und ich stimme mich darauf ein, anzukommen.

Denn bei allem Schmerz und allem Nörgeln ist und bleibt dies doch … ein Privileg.

Bis morgen!

Matthias

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 von Matthias am 7. November 2008

Port-51

Liebes Logbuch,

erster Tag: Check.

So lief meine heutige Patientenuntersuchung:

  1. 9.00 Uhr: weißes Blatt Papier und los.
  2. 9.30 Uhr: ein überschaubares HNO-Krankheitsbild und einige Nebendiagnosen, zu denen ich am Montag gern Fragen entgegennehme.
  3. 10.00 Uhr: Nach kurzer Wartezeit auf ein freies Untersuchungszimmer folgte der HNO-Status. Hier habe ich wirklich geschwitzt, da vor allem Naso- und Hypopharynx mit Larynx  relativ schwierig einzustellen waren. Doch der Fokus meines Interesses – das Ohr – erstrahlte in voller Pracht!
  4. 11.00 Uhr: 5 Blätter in 60 Minuten. Ich kam mir wie im Deutschunterricht, nur mit höherem Adrenalinspiegel.
  5. 12.05 Uhr: Abgabe. Wow, wie schnell 3 Stunden vorüber sein können…

Kurzum: angenehmes Krankheitsbild, freundliche Nebendiagnosen, Prüfungsablauf strikt nach Protokoll, keine Akte.

Wochenendagenda: Backen zusammenkneifen, Haupt- und Nebendiagnosen bis auf Rezeptorenebene und Vorbereitung einer flüssigen Patientenvorstellung.

Jetzt gehe ich Energien abbauen.

Bis morgen!

Matthias

P.S.: Vielen Dank an alle fürs Daumendrücken!

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 von Matthias am 17. Oktober 2008

Feliz Fin de Semana!! / Have a Nice Weekend!

Ich möchte mich kurz fassen: Ich habe bestanden – und es könnte tatsächlich für eine 3 reichen! Ob dem so ist, wird sich aber erst in 4 Wochen zeigen. So oder so freue ich mich riesig, dass es geschafft ist!

Ob ich mir mehr erhofft habe? Jepp.

Ob ich auf mehr hingearbeitet habe? Oh ja!

Ob ich unglücklich bin, weil ich das nicht erreicht habe? Nein!

Warum ich nicht unglücklich bin? Weil ich nicht will.

Viel lieber will ich euch allen ganz herzlich zu EURER bestandenen Prüfung gratulieren! Jeder von euch hat auf seine Art Großartiges geleistet und darauf könnt ihr wirklich stolz sein! Wertvoll ist nicht die Prüfung selbst oder ihr Ergebnis, sondern die Vorbereitung darauf. Vielleicht nehmt ihr euch das Wochenende frei und versucht noch einmal Kraft zu tanken für den vorerst letzten Abschnitt?

Ich werde das tun, also bitte entschuldigt, falls ich in den nächsten 2 Tagen nichts veröffentliche. Auf der einen Seite brauche ich eine Mütze Schlaf und auf der anderen halte ich es wie Robin Williams in „Good Will Hunting“:

„I have to care for a girl.“

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Niedziela w parku

Ich schreibe diese Zeilen emotionserschöpft und um mindestens 56 Jahre gealtert nach einem kurzen Nickerchen, dass problemlos bis morgen Mittag hätte ausgebaut werden können.

Es ist durchstanden. Mehr wahrscheinlich aber auch nicht. Ich hatte Großes erhofft, jetzt erwarte ich stattdessen eine große Zahl. Und so richtig Spaß gemacht hat es auch nicht. Heute fast am wenigsten. Aber das ist nur meine Wahrnehmung, darum schauen wir es uns doch einmal gemeinsam an:

  1. 9.40 Uhr: Es geht ganz gut los. Trotz Erschöpfung und einer Motivation, die gegen Null strebt, laufen die ersten Fragen ganz gut. Ein wenig Innere hier, ein bißchen Gyn da, nicht einfach, aber doch irgendwie machbar.
  2. 10.50 Uhr: Wieder Stolpersteine. Arbeits-, Rechts- und Sozialmedizin lassen heute keinen Flow aufkommen und ich wackele dem Ende der ersten Hälfte entgegen. So lala. Doch da fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Mensch, zieh durch! Noch 60 Fragen und dann hast du es geschafft!
  3. 11.20 Uhr: Hochmotiviert und dann die Depression. Ich komme also zurück zu meinem Platz, voller Elan und Energie für die Fälle und da lacht sie mich an: Die 5-seitige Anamnesegeschichte einer Frau mit Depression. In Worten: F-Ü-N-F! Gut, denke ich, dann sind die Fragen sicher kurz. Doch auch hier täusche ich mich. Dieser Fall kostet mich mehr Kraft, als die 47 Fragen zuvor. Erneut ein riesiges „DANKESCHÖN“ nach Mainz ans IMPP!
  4. 12.30 Uhr: Myokarditis und mehr. Die war machbar und ich hoffe, ich konnte ein paar Punkte sammeln. Danach ein Polytrauma und als Abschluß noch das Osteosarkom. Zugegeben, irgendetwas hätte mir gefehlt ohne ein paar Histo-Bilder. Aber vermisst? Nein.
  5. 13.30 Uhr: „Sie haben noch 30 Minuten, um ihre Fragen zu beantworten.“ Die letzten 30 Minuten. Ich halte es wie die Tage zuvor, checke meine Striche, gehe noch einmal über einige Fragen, jedoch ohne etwas zu korrigieren und versuche in den letzten Minuten diese einzigartige Athmosphäre aufzusaugen.

Sollte es das wirklich gewesen sein? Scheinbar schon. Ich habe zwar überhaupt keine Vorstellung über meine Punkte, aber ich hoffe einfach mal, dass es gereicht hat. In ca. 2 Stunden werde ich es wissen. Dann habe ich durchgezählt. Wenn ich ehrlich bin, lasse ich durchzählen. Meine Punkte sind mir vielleicht nicht ganz so wichtig, wie manch anderem, aber ganz egal sind sie mir nun auch wieder nicht…

Wie geht es euch?

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Straight to the point!!!

Die Finger funktionieren heute wieder ganz gut, aber mein Denken gleicht eher einem Blues als feuernden Latino-Rhythmen. Und ich habe schon wieder den vierten Fall vergessen, was mir zeigt, dass ich Häufigkeiten >3 nicht mehr verarbeiten mag. Schlecht für die Prüfung, gut für euch, denn so „muss“ ich wieder aufschreiben, wie der Tag so lief, um es nicht gänzlich ans Vakuum des Vergessens zu verlieren.

  1. 9.20 Uhr: Im Flow. Eigentlich ging es ganz gut los. Ich will nicht unbedingt sagen, dass es Spaß gemacht hätte, aber irgendwo darunter und weiter vom Elend entfernt als gestern auf jeden Fall. Mit Ruhe, Konzentration und einer Prise Gelassenheit (um nicht zu sagen Gleichgültigkeit) ging es Schlag um Schlag durch die Einzelfragen. Themen: Neuro, Auge, HNO und einiges, was ich auch wieder vergessen habe …
  2. 11.30 Uhr: Flow gestoppt. Genauso unerklärlich, wie er kam, verließ er mich auch wieder, der Flow. Ich will den Fallfragen nicht die ganze Verantwortung dafür aufladen, aber doch so 95% davon. Pauls Mutti mit dem mir unbekannten Herpes gestationis, die Dame mit der Tbc, irgendetwas an 2. oder 3. Stelle und dann war es endlich so weit.
  3. 12.45 Uhr: Meine Stunde. Endlich konnte ich mich beweisen, meine Klasse zeigen und einfach nur mit meinem profunden Wissen zum Pleuramesotheliom glänzen. Endlich, 15 Fragen zu meinen Lernschwerpunkten Arbeitsmedizin und Toxikologie. Mein Glück wäre vollkommen gewesen, mit ein oder zwei Abstechern in die Psyche eines Asbest-Arbeiters oder die Tiefen der Sozialmedizin. Aber so habe ich wenigstens noch etwas, worauf ich mich am morgigen Tag freuen kann. Danke, liebes IMPP, für diese Achterbahnfahrt der Gefühle!
  4. 13.30 Uhr: „Sie haben noch 30 Minuten Zeit, die Fragen zu beantworten.“ Gleicher Ablauf wie gestern, aber weniger Korrektur und nur ein Übertragunsfehler.
  5. 14.05 Uhr: Abpfiff. Im Großen und Ganzen würde ich sagen: Anders als gestern, nicht überragend, aber doch eine Spur besser. Mal schauen, ob sich das auch in den Punkten widerspiegeln wird.

So, ich habe das jetzt durchgerechnet: Ungefähr 2/3 müßten wir haben. Wahrscheinlich noch nicht mit den Punkten, aber das kann ja noch werden.

A propos: Ich schreibe nichts zu meinen Punkten, weil ich meinem Gefäßsystem den Stress ersparen und morgen am Stück zählen möchte. Daneben bin ich nicht sicher, ob oder was ich gewinnen würde, wenn ich meine Zwischenstände wüßte. Darum lasse ich es lieber sein und halte es wie ein Pfeil, der sein Ziel anvisiert und den Flug genießt.

Bis morgen euch allen weiterhin viel Erfolg und Kraft für den dritten und letzten Tag!

Vergesst euren Fotoapparat nicht, denn noch einmal erleben wir das nicht!

Was sagt ihr zu Tag zwei?

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Masarwa man - http://natavillage.org

Auch wenn sich meine Augen gegen den Bildschirm sträuben und meine Finger mehr schlecht als recht über die Tastatur s-t-o-l-p-e-rn, möchte ich es doch nicht verpassen, meine Eindrücke vom ersten Tag des Medizin Staatsexamens im Herbst 2008 festzuhalten.

Stolpern, ja das passt auch sehr gut zum heutigen Tag, den ich ungefähr so beschreiben würde:

  1. 9.30 Uhr: Schlecht aus dem Startblock. Die ersten Meter fühlten sich eher an wie „Laufen lernen“ als „Olympia rennen“. Dazu ein Blutdruck, der die Kriterien einer Hypertensiven Krise erfüllte und Fragen, die einfach nur komisch waren. In einem Wort: Großartig!
  2. 10.40 Uhr: Besser drin nach 30 Fragen. Besser im Sinne von „nicht mehr so schlecht“, aber wir beachten die Fortschritte und halten uns nicht mit dem Jammern auf.
  3. 11.30 Uhr: 47 Fragen – vielen Dank. Ich war mehr als froh, als ich die Einzelfragen endlich hinter mir hatte. Mittlerweile herrschten in der Halle 4.2 gefühlte 45° Celsius und ein Sauerstoffanteil, der mich an das Kapitel „Erstickungsgase“ erinnerte. Und dann noch die sensible Prüfungsaufsicht, die mich vor der Tür darüber informierte, dass eine aufstrebende Medizinerin bereits ihren ausgefüllten Antwortbogen abgeben und sich verabschiedet hätte. Na, besten Dank auch!
  4. 12.30 Uhr: 2 Fälle und ein Ende in Sicht. 3 von 4 Fällen weiß ich noch: Bechterew, akuter Blinddarm, HELLP-Syndrom und noch irgendetwas. In jedem Fall habe ich besser hinein gefunden, aber was davon richtig ist, …
  5. 13.30 Uhr: „Sie haben noch 30 Minuten zur Bearbeitung der Fragen. Bitte nicht erschrecken.“ Diese 30 Minuten habe ich zur Kontrolle meiner Übertragungen und einem erneuten Durchsehen der ersten 30 Fragen genutzt. Dort hatten sich viele Fragezeichen zu einem Kollektiv versammelt und ich habe, entgegen meiner Gewohnheit, noch ca. 5 Fragen korrigiert, teilweise weil ich die falsch angekreuzt habe, teilweise weil ich meine erste Wahl einfach überhaupt nicht mehr nachvollziehen konnte. Siehe oben, stolpern halt.

Ok, der Grundstein ist gelegt. Wackelig, aber das muss ja nichts bedeuten.

Für morgen erwarte ich Fächer wie Neuro, Auge, HNO und meine Lieblinge Arbeitsmedizin, Hand in Hand mit der Psychologie. Ich werde es einfach dem IMPP gleichtun und mir einen Beißkeil zwischen die Zähne stecken, wenn es zu sehr weh tut. Das macht man ja heute so, habe ich gelesen…

Ach, noch etwas: Fragt mich bitte nicht, woher ich das habe, aber ich habe gehört, dass alle, die einfach so gut weiter arbeiten, wie bisher, ihr Ziel erreichen werden. Aber, hey, von mir habt ihr das nicht!

So denn, auf zur zweiten Runde!

P. S. Wie lief es bei euch?

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There goes the sun...

Hallo,

der Tag ist gekommen.

Mehrere Monate der Vobereitung mit unzähligen Fragen, bereichernden Lerngruppen, korrigierten Lernplänen und vollkommenen Lerntabellen kommen zu ihrem ersten und sehr bedeutsamen Abschluss. Ein diskreter Kopfschmerz rechts okzipiptal, symbiotisch vereint mit einer permanenten leichten Müdigkeit bestätigen mir, dass es jetzt nicht unbedingt länger gehen muss.

Doch in der Hauptsache brenne ich jetzt darauf, es endlich zu schreiben.

Nur sollten wir neben dieser gludernden Lot, also der gludernden Flut, die ja in uns allen irgendwo lodert, weder unsere grauen Zellen noch einige andere wichtige Dinge zu Hause vergessen.

Aus diesem Grund hier und heute meine kurze Hex-Checkliste:

  • Zulassungsschreiben
  • Personalausweis
  • MP3-Player (die Fachdiskussionen vor der Prüfung sind nichts für mich…)
  • 3 Bleistifte Härtegrad HB, B oder 2B
  • Spitzer
  • warmer Pullover, damit das Kreuzen nicht zur Zitterpartie wird (Danke, Marcus!)
  • Plastikradierer, und ganz wichtig:
  • Essen und Trinken: 2 Bananen, 1 Apfel, Studentenfutter, Schokoriegel, Kanne Tee, Flasche Wasser, Schnittchen und natürlich – Kaugummis

Ok, da dies mein letzter Post vor dem morgigen Event sein wird, noch ein paar abschließende Worte:

Ich wünsche euch allen messerscharfe Konzentration, produktive Gelassenheit und unerschöpfliche Kraft. Glaubt an euch! Stellt euch vor, wie es sich anfühlen wird, wenn ihr am Donnerstag überglücklich aus dem Saal der Auserwählten heraustreten werdet. Dieses Gefühl ist der Leitstern, der euch in jedem Augenblick begleiten und an euer Ziel führen wird. Alles andere, ist sekundär.

Liebe STEXler – maximale Erfolge!

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