von Matthias am 13. September 2008

Wäre es nicht wunderbar, wenn es am 14. 10. 2008 so oder so ähnlich vor den Prüfungssälen Deutschlands aussehen würde?

Wem das (wie mir) eine Gänsehaut schenkt, findet hier weitere Informationen zur „Free Hugs“-Kampagne.

 von Matthias am 11. September 2008

Freedom

Ich gebe es zu: Ich habe gestern viel auf mein Zornkonto eingezahlt. Scheinbar fehlten irgendwann die Nerven für die vielen roten Kreise der Derma, die mir immer irgendwie gleich erschienen. Ich wollte das nicht an euch weitergeben. Deshalb gab es keinen Post auf STEXDOSE.

Doch wer sagt eigentlich, dass uns kleine Fehler die Freude am Lernen nehmen dürfen?

Kleinigkeiten besitzen die Macht, das Große in Frage zu stellen. Ich erlebe das beinahe täglich. Es ist ein schmaler Grad, der produktive Selbstreflexion von aufreibenden Selbstzweifeln trennt. Als Perfektionist kratzt man ständig an dieser Linie. Und oft überschreitet man sie.

Doch nichts ist wichtiger, als sich regelmäßig auf eine höhere Perspektive aufzuschwingen. Dort oben, wo kein Syndrom und kein Mittel der zweiten Wahl Rollen spielen, erfährt man die Klarheit, die man braucht, um monatelang auf hohem Niveau zu lernen.

Ich fand die Dinge, die ich vermissen werde, wenn das alles hier vorbei ist. Herunter kam ich mit sieben Punkten, die mir helfen die Freude am Lernen zu behalten, auch wenn ich mich in Kleinigkeiten zu verlieren scheine. Vielleicht helfen sie auch euch?

Was werde ich nach dem Examen vermissen?

  1. Das Privileg – Medizin studieren zu dürfen.
  2. Das Lernen – jeden Tag Neues.
  3. Das Ziel – das einen auf Höchstleistungen pushen kann.
  4. Die Herausforderungen – mit denen man wächst.
  5. Die Erfolge – jeder Augenblick, jede Frage, jeder Tag, jede Woche und ganz sicher auch am Ende.
  6. Die Effektivität – den Tag so gestalten können, dass der größtmögliche individuelle Nutzen entsteht.
  7. Die Freiheit – tun zu dürfen, was man möchte, ohne irgendjemandem Rechenschaft ablegen zu müssen, außer sich selbst.

Ich wünsche jedem da draußen von Herzen weiterhin viel Erfolg beim Lernen und den Mut sich aufzuschwingen.

Du brauchst die Freude am Lernen nicht suchen.

Sie findet dich, wenn du willst.

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Bewertung: 5.0/5 (2 Stimmen)
 von Matthias am 6. September 2008

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

C-3PO

Hallo, Hallo,

wie bereits angesprochen bin ich der festen Überzeugung, dass ich mich (ebenso wie andere auch) viel zu sehr von meinem Verstand ausbremsen lasse. Dabei sollte mich der Gedanke doch eigentlich tragen, wie es sprichwörtlich heißt. Was tun?

Ich würde nun so gern das schnelle Patentrezept anbieten, euch den Weg zur mentalen Balance offenbaren und damit als großer Weiser die Geschichte prägen. Nur leider gibt es keine schnellen Lösungen, es sei denn man ist lediglich auf den kurzfristigen Gewinn aus.

Was ich aber besteuern kann, ist ein Stück Musik, mit einem Text, der, einer Systole gleich, aus mir heraussprudelte und meinen Stand auf dem Weg zur mentalen Balance widerspiegelt. Möglicherweise finden sich Gemeinsamkeiten und ihr ein Stück mehr Gelassenheit in der Vorbereitung auf euer Staatsexamen.

Viel Spaß mit dem zweiten Song auf STEXDOSE.de: „C-3PO“ – für einen klaren Kopf beim Examen!

Anmerkung: C-3PO ist der ängstlich-vorsichtige Roboter aus den Star-Wars-Filmen.

Download: „C-3PO“ (T/M: MR/JR)

Ein Syndrom, noch ein Test, noch ein Sturz, der verletzt,
mit dem Bild einer Hand, ich hab’s schon wieder verkannt.
Dann noch der Punkt mit dem trockenen Mund,
damit war’s das für heut‘, hat mich wirklich erfreut.

Kurzer Blick – Statistik, So la-la, denk ich da.
Besser könnt’s doch mal werd’n, ruft ’ne Stimme mit Lärm.
Streng dich mal an! Ist doch kein Ponyhof, Mann!
Ach, zum See soll es geh’n? Na, das werd’n wir ja seh’n.

Sonne und Wind und ein schreiendes Kind.
Bin schon bedient. Hab ich das denn verdient?
Gut, nicht ganz konzentriert Wikipedia studiert,
doch das muss auch mal sein, sonst krieg ich es nicht rein.

Ich hab’s dir gesagt, doch du wolltest nicht hör’n.
Stattdessen trinkst du jetzt hier alkoholfreies Bier.
Zurück zum GK? Mensch, was willst du denn da?
Du musst dich entspann’n, vierzehn Wochen sind lang.

So geht’s mir seit Tagen, will das nicht mehr ertragen.
Schluss mit dem Mist, hat mich genug gedisst.
Doch wie kriege ich nur diese Stimme aus’m Kopf?
Die zieht Energie und zwar deutschlich zu viel.

Ich hab’s! Ich geb ihr ’nen Namen – C-3PO – und
immer wenn sie kommt, ruf ich freundlich: Hallo!
Nett, dass du vorbeischaust, doch ich hab keine Zeit.
Behalt deinen Rat doch für später bereit.

Seitdem: Kein Problem. Sie kommt, und sie geht.
Ich krieg mit, was es gibt, und kehr zum Lernen zurück.
Geht es euch wie’s mir ging, ist das wirklich kein Ding,
denn das Männchen im Kopp, macht doch nur seinen Job.

Download: „C-3PO“ (T/M: MR/JR)

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Bewertung: 4.7/5 (16 Stimmen)
 von Matthias am 28. August 2008

Ich habe mich heute den Krankheiten der Psyche zugewandt. Als mir aber spätestens bei den Medikamenten auch das Schicksal nicht mehr zur Seite stand, habe ich mich in diesem wunderbaren Clip wiedergefunden:

Lifted – Pixar

Ergo: Auch wenn es wieder mal nicht so läuft wie geplant, vergesst drei Dinge niemals:

  1. Ihr seid nicht allein.
  2. Auch das geht vorbei.
  3. Lachen hilft immer.
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Ihr fühlt euch müde und erschöpft? Ihr glaubt, euer Kopf braucht mal eine Pause? Kurz gesagt, euch geht es wie mir heute? Dann macht zwei Dinge:

  1. Lauft!
  2. Lest! (genau: STEXDOSE!)

Warum laufen und lesen?

  1. Weil es mir noch nie geschadet hat.
  2. Seht selbst:

Dann klappt es auch wieder. Nicht nur mit dem Lernen.

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Bewertung: 0.0/5 (0 Stimmen)
 von Matthias am 6. August 2008

Achtung HochleistungsSTEXler: Auf Spiegel Online findet sich ein lesenswerter Artikel über den immensen Druck, dem sich viele Studenten besonders während der Prüfungsvorbereitung aussetzen und darüber, wie wie man mit diesem Lernstress umgehen kann.

Die wichtigsten Punkte für euch zusammengefasst:

1. Finger weg von Aufputschmitteln!
2. Stattdessen: Scheitern und Misserfolg reflektieren und akzeptieren und
3. sich Freiheitsmomente und nötige Ruhephasen gönnen.

Ich finde, das kann man nicht laut genug sagen, besonders allen Medizinstudenten vor dem Hammerexamen.

Was bei mir ganz gut funktioniert, wenn sich allmählich Druck aufbaut:

  1. Den riesigen Kuchen „Hammerexamen“ auf viele kleine Stücke herunterbrechen. Und die arbeite ich dann (mal mehr mal weniger) konzentriert Stück für Stück ab. Tag für Tag. Frage für Frage.
  2. Kleine Schritte gehen. Ich frage mich: Was ist als nächstes zu tun? Und das mache ich dann.
  3. Regelmäßig so wenig Tun wie möglich zulassen. Getreu der Weisheit: Ein Muskel wächst in der Erholung, nicht mit der Belastung.
  4. Rausgehen. Es gibt nichts, was ein paar Stunden am Wasser oder an frischer Luft nicht heilen könnten.

Das Geheimnis des Vorankommens besteht darin anzufangen. Das Geheimnis des Anfangens liegt darin, daß meine seine komplexen und überwältigenden Aufgaben in kleine, durchzuführende Handgriffe zerlegt und mit dem ersten beginnt. (Mark Twain)

Wie geht Ihr mit Lernstress um? Was hilft bei euch ihn zu vermeiden?

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