Blind faith

Ihr Lieben,

Mein Erfolgsrezept für eure letzten Tage besteht aus nur einer Zutat: Vertrauen.
Lasst den Zweifler ruhig mal zu Wort kommen, aber lasst ihn auch wieder los. Vertraut euch! Und auch wenn die Anspannung bis zum Himmel steigt und der Appetit ozeantief sinkt, vertraut euch!

Das alles ist Teil des Curriculums. Nicht des medizinischen, sondern des größeren.

Wissen ist wichtig, doch Vertrauen ist es auch.
Darum behandelt euch wie ein neues Auto und vertraut euch!

Ich wünsche euch allen alles Gute und maximale Erfolge,

Euer Matthias

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Bewertung: 4.5/5 (15 Stimmen)
 von Jenny am 16. April 2009

Schilderwald

Aufgestanden nach einer langen, schlaflosen Nacht. Übelkeit schon in der Früh. Mich ansehnlich hübsch gemacht. Lassis für meine lieben Leidensgenossen und mich besorgt. Nur noch einen Anwohnerparkplatz erwischt. Zu spät in der Bibliothek gewesen. Innere, genauer Endokrino, wiederholt. Den Eindruck gehabt, dass ich nichts weiß. Expressfälle in Urologie und Chirurgie gelesen. Ohne Konzept durch den Tag. Zum Mittag gab es Salat und Bionade. Glücklicher hat mich das nicht wesentlich gemacht. Rheuma überflogen und mir eingebildet, was davon alles dran kommen kann. Abgeschlossen. DVD gestartet und alle falschen Fragen von 04/08 gekreuzt. Lief super. Kein Wunder, die Fragen sind in meinem Gedächtnis. Zu früh aus der Bibliothek geflüchtet. Auto mit Strafzettel signiert. Gefrustet nach Hause. Keine Unterlagen mehr angerührt. Dafür gab es Spaghetti mit Pesto und TV.

So ein Tag wie heute- bitte nicht mehr vor Dienstag!!!

Die Lust zu Lernen schwindet. Die Kraft auch. Meine Nahrungsaufnahme lässt nach und der Stressfaktor steigt. Keine Panik, bald ist es vorbei!!! Aber vorher geht es erst noch richtig los… am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag!!!

Uns allen weiterhin Kraft und Durchhaltevermögen für die letzten Tage. Dranbleiben – ein Ende ist in Sicht!

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Bewertung: 4.6/5 (10 Stimmen)
 von Jenny am 14. April 2009

2008-10-12 München Marathon 074

Der Countdown läuft… und ich fühle mich gerädert, ausgepowert und vollkommen fertig! Meine Knochen sind müde, meine Muskeln schmerzen wie nach einem Marathon (so stelle ich es mir zumindest vor) und mein Kopf scheint leer oder besser: überfüllt. Ein Detail reiht sich an das nächste. Der Lagerist meines Gedächtnisses hat schon längst gekündigt und ich habe bisher keinen neuen für diesen mies bezahlten Job gefunden!

Das Osterwochenende war einfach ein paradiesisches Lernen. Auf Grund der über die Feiertage geschlossenen Bibliothek mussten wir unser Lernen nach Hause verlegen. Getroffen haben wir uns als „Hasenbande“ morgens: Jede hat ihren Examenstag weggekreuzt und ein bissl geschmöckert, dann gab es lecker Mittagsessen (Mädels, falls das mit der Medizinerkarriere nichts wird, werden wir ein Gourmetrestaurant eröffnen) und dann wurde in praller Sonne auf dem Balkon gelernt! Zwischendurch gab es lecker Eis, um einen kühlen Kopf zu bewahren- so habe ich mir die perfekten Lerntage vorgestellt! Abends wurde natürlich hin und wieder abgechillt 🙂 Danke, dass ich dieses himmlische Lernen erleben durfte!!!

Dementsprechend gefrustet, saß ich heute früh wieder zwischen den verstaubten Büchern der Bibliothek über dem Examen 04/09 und klickte vor mich hin. Als dann auch noch die elektrischen Jalousien uns die ersten Sonnenstrahlen verwehrten, war meine Laune vollends dahin! Ein ungutes Gefühl sagt mir auch noch, dass alles, was ich mir momentan mit Gewalt noch in die Hirnwindungen quetsche, irgendwo etwas anderes herauspresst! Zur Mittagspause steigerte sich meine Laune rapide, als wir auf einer Wiese die Sonne genießen konnten! Dieses strahlende Etwas stärkt meine mentale Verfassung doch enorm- und so freue ich mich schon auf die Zeit nach dem Examen. Komme was wolle- ich werde auf einer Wiese abchillen, bis die Sonne und ich keine Lust mehr haben- und nicht, bis meine Bücher immer lauter rufen!!!

Und um diesem Ziel, quäle ich mich die nächsten Tage aus dem Bett in die Lernhölle- denn in einer Woche beginnt der Spuk… und ist schon fast wieder vorbei!

Also, dann geben wir mal Vollgas in den nächsten Tagen- denn jeder gute Läufer joggt ja auch nicht ins Ziel, sondern sprintet!!!

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Bewertung: 4.9/5 (12 Stimmen)
 von Matthias am 15. März 2009

Das heutige Sonntagsvideo als Fünf-Minuten-Motivationsstütze beim Lernen für das Hammerexamen und darüber hinaus:

Für weitere Infos: Siehe Nick Vujicic

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Bewertung: 4.8/5 (8 Stimmen)
 von Matthias am 10. Februar 2009

GO!

Wenn Morgenfrische der Mittagsmüdigkeit weicht, wenn die Beinmuskeln vor Anspannung beben, wenn der Tag unendlich scheint und plötzlich nichts mehr gehen will, wie du wünschest – gerade dann darfst du nicht zaudern. (Dag Hammarskjöld)

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Bewertung: 5.0/5 (2 Stimmen)
 von Matthias am 15. Januar 2009

The Mechanic Eye

Herzlich Willkommen zum dritten und damit letzen Teil der Serie: „Der Weg zum Gipfel – Wie lerne ich für das Hammerexamen?“

Nach Zieldefinition und Lernstrategie soll dieser Post jene Komponente der Vorbereitung beleuchten, von der wirklich Alles abhängt. Es ist:

Der Augenblick

Ziel der folgenden Zeilen ist es, euch zu befähigen, jede intensive Lernzeit und besonders die des Hammerexamens optimal zu nutzen, ohne dabei ständig zwischen Ablenkung, Trägheit und Arbeitswut hin und her zu pendeln. Dabei stütze ich mich auf Erkenntnisse und Erfahrungen, die ich sammeln durfte und von denen ich hoffe, dass sie auch euch weiterbringen.

Erkenntnisse

Laut dem renommierten Hirnforscher Ernst Pöppel erleben Erwachsene Zeit in wachem und gesundem Zustand unbewusst in Drei-Sekunden-Fragmenten. Diese werden „semantisch verknüpft“, was dann kontinuierliche Zeit entstehen lässt, die uns unglaublich langsam oder rasend schnell vorkommen kann.
Nach ca. drei Sekunden zerfallen demnach unsere sogenannten Wahrnehmungsgestalten, ein Augenblick endet, ein neuer beginnt. Interessanterweise entspricht das auch dem durchschnittlichen Abstand zwischen zwei Lidschlägen bei einem gesunden Erwachsenen: Dem wörtlichen Augenblick.

Wir leben somit unbewusst in Fragmenten, die verknüpft werden und sich der gegenwärtig optimalen Signalverarbeitung im Gehirn anzupassen scheinen. Sind wir müde, blinzeln wir beispielsweise öfter. Wie ein extrem kurzer Neustart unseres Systems.

Drei Sekunden, nach denen unser Gehirn beinahe automatisch nachfragt, nach Neuem sucht, sich im Prinzip also selber ablenkt. Je aktiver unser Gehirn, desto stärker dieser Impuls. Tatsächlich kommt der Begriff des zerstreuten Professors nicht von ungefähr.

Die Erkenntnis dieser drei Sekunden erklärte für mich vieles.
In ihnen liegen das ganze Geheimnis und gleichzeitig größter Fluch und größter Segen: Dieser kurze Systemneustart nämlich erlaubt es uns, immer wieder zu beginnen. Wir haben tatsächlich die Wahl. Wir können uns immer wieder entscheiden, für oder gegen den Augenblick und damit für oder gegen unser Ziel. Egal, wie schlecht es LIEF, wie genervt wir oder wie mies die Umstände sind.
Tun wir das nicht, bekommen wir es erst mit, wenn vom x-ten Durchkauen der GOLD-Schweregradeinteilung  der COPD nicht viel hängen geblieben scheint und wir uns maßlos darüber ärgern.

Es steht und fällt also mit unserer Motivation, der Motivation bewusster Aufmerksamkeit als ein ständiges Ausrichten, ein ständiges Entscheiden für den neuen Moment. Immer wieder.
Im „Gegenzug“ erhalten wir Zugang zu einer schier unerschöpflichen Kraft, der Kraft des Augenblicks.

Ganz toll, Prof. Matthias. Und wobei hilft mir das?

Erfahrungen

Beherrsche deinen Geist, oder er wird dich beherrschen. (Horaz)

Der Clou an der Sache ist: Wir können diese bewusste Aufmerksamkeit trainieren wie einen Muskel, einen Muskel, der Zeit quasi aufhebt und uns völlig im Hier und Jetzt aufblühen lässt. Seine Kontraktion ist unsere Entscheidung für den Augenblick und gegen Ablenkung und Trägheit. Sie ist unsere Wahl, neu zu beginnen.
Darum möchte ich Jeden, der konzentrierter, produktiver und gleichzeitig gelassener arbeiten möchte, herzlich einladen diesen Muskel zu trainieren. Und auch wenn das irgendwie seltsam und ungewöhnlich daherkommt, bin ich von dem positiven Effekt dieses Trainings auf individueller, gemeinschaftlicher und sogar globaler Ebene fest überzeugt.

Wow! Wie trainiere ich diesen Muskel?

Als Trainingspartner dienen sämtlich repetitive „Aktivitäten“, willkürliche wie unwillkürliche.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es überaus sinnvoll sein kann mit kleinen Dingen zu beginnen. Der optimale Trainingspartner für den Anfang ist: Der Atem.

Die Atmung ist die einzige Körperfunktion, die wir teilweise willkürlich beeinflussen können, obgleich sie völlig automatisch immer wieder abläuft (erstaunlicherweise beträgt die Dauer eines Atemzugs in Ruhe ca. drei Sekunden).
Den eigenen Atem sanft zu spüren, zu beobachten, ohne absichtlich zu atmen oder irgendetwas zu forcieren, stärkt den Muskel, der uns die Kraft des Augenblicks eröffnet. Das für einige Minuten frühmorgens als eine Art Routine geübt, kann einen immensen Einfluss darauf haben, wie der ganze Tag läuft. Dabei geht es nicht um die Atmung. Es geht darum sich immer wieder neu für die bewusste Wahrnehmung des Atems zu entscheiden. Der Atem ist lediglich das Gewicht, mit dem wir bewusste Aufmerksamkeit trainieren.

Mit der Zeit wird unser Muskel so stark, dass auch andere Aktivitäten zu Trainingspartnern werden: Jogging, Lesen, Fahrrad fahren, Essen, Zuhören. Und dann geht es einem auf:
Es gibt nichts, was diesen Muskel nicht trainiert, ein wenig Disziplin vorausgesetzt: Lernen, Kreuzen, Sitzen, Gehen, Trommeln, … .

Und es gibt nichts, worauf dieser Muskel nicht positiv wirkt.

Darum mein Rat aus tiefstem Herzen: Trainiert ihn für acht Wochen und schaut, was passiert.
Höchstwahrscheinlich stärkt ihr euer Durchhaltevermögen, eure Auffassungsgabe und eure Disziplin und verweist Ablenkung, Trägheit und Arbeitswut auf die hinteren Ränge.

Als Wegzehrung gibt es nun noch 5 „Wenn-Dann-Strategien“, die mir täglich helfen produkiv zu sein. Diese in Kombination mit einem wachsenden Muskel der Entscheidung für den Moment, klar auf ein Ziel ausgerichtet und auf einer klugen Strategie ruhend, sind alles, was eine erfolgreiche Lernzeit braucht.

1. Wenn ihr anfangen möchtet mit lernen, dann …

– … lest euer Examensziel und schreibt die wichtigsten Tagesziele aus eurer Lernstrategie heraus auf einen Zettel.
– … legt alle nötigen Bücher bereit und startet die Programme auf dem Rechner.
– … stellt Tee und Studentenfutter (oder was auch immer) auf den Tisch.
– … schaltet Handy, Messenger und Email auf stumm und stellt euch einen Timer für die erste Lernphase.
– … legt los.

2. Wenn es nicht richtig voran geht, dann …

… fokussiert die allernächste physische Aktion, die euch weiterbringt und macht diese.

3. Wenn wirklich gar nichts mehr funktioniert, dann …

… macht eine Pause, steht auf, macht Stretching-Übungen oder seid so konsequent und nehm euch ganz frei. Ein Tag ist ok.

4. Wenn es stressig wird, dann …

… konzentriert euch auf die eine Aufgabe, die vor euch liegt und macht diese bewusst extrem langsam.

5. Wenn der Lerntag und die Lernwoche vorbei sind, dann …

… hakt auf dem Zettel ab, was ihr geschafft ab und freut euch darüber. Ihr habt gut gearbeitet! Am Ende der Lernwoche liefert euer Zettel mit den gesammelten Tageszielen den Beweis.

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 von Matthias am 11. Oktober 2008

Time

Ich sollte das hier nicht schreiben. Ich sollte Antiarrhythmika lernen und wichtige Infektionskrankheiten wiederholen. Ich schreibe es aber trotzdem, denn in zwei Wochen habe ich es wieder vergessen.

Ich schlafe schlecht. Und ich habe keinen Appetit. Mein Geist dreht sich im Kreis und immer um solche Sachen, wie: „Shut, jetzt geht alles den Bach runter. Das hast du jetzt davon, dass du unbedingt wieder zwei Sachen parallel machen mußtest. Du kannst froh sein überhaupt noch zu bestehen.“ Und und und.

Sehr oft, nein, viel zu oft lasse ich mich davon weg- und herunterziehen, doch gerade eben fiel es mir wieder ein: Es ist doch nur C-3PO, der wieder mal vorbeischaut. Zugebenermaßen recht laut, rücksichtslos und unerbittlich, aber doch nur C-3PO.

Und dafür habe ich jetzt wirklich keine Zeit.

Denn die Antiarrhythmika und die Infektionskrankheiten warten auf mich.

Also, zurück zur Arbeit!

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Geht es euch wie mir? Habt ihr einfach keine Lust mehr? Ärgert ihr euch über kleine Fehler, komische Fragen, Seiten-lange Anamnesen und vernebelte Bilder, die es zu beurteilen gilt?

Dann hilft vielleicht auch euch dieses kurze Video eines Sportlers, der bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles Unglaubliches geleistet hat: Pasquale Passarelli hielt sich damals volle 84 Sekunden lang in der Brücke – weil er nicht aufgeben wollte.

Mich beeindruckt dabei weniger das Beispiel seiner Kraft, als vielmehr die Kraft seines Beispiels.

Pasquale Passarelli Olympia 1984

Darum mein heutiger Apell an den ermüdeten Hochleistungsstexler da draußen und an mich:

Lass deine Schultern oben – und mach weiter!

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 von Matthias am 5. Oktober 2008

anti botox brigade

Ich lehne mich wieder einmal weit aus dem Fenster: Nie mehr in meinem Leben werde ich schreiben können, wie ich die Welt eine Woche vor meinem Hammerexamen erlebt habe.

Die letzten Wochen haben mich in einer unglaublichen Geschwindigkeit mitgerissen und ich möchte diesen kleinen Post nutzen um einen Einblick zu gewähren in meine Erfahrungen, eine Woche vor meinem Staatsexamen:

  1. Die Bearbeitung der Hammerexamina strengt an, mehr als ich dachte. Aus meiner Sicht liegt das zu einem großen Teil an den stellenweise umfangreichen und „schwammigen“ Fragestellungen und Fallstudientexten, zum anderen auch an der Bearbeitung selbst, die wirklich Kraft kostet. Wenn ich gegen 13.30 Uhr mit einem Examenstag fertig bin, bin ich fertig. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich nutze dann die Nachmittage um die Fragen durchzugehen und mir zu Unklarheiten wieder Audios aufzunehmen. Danach folgt die Wiederholung meiner Lernnotizen bis hinein in den Abend.
  2. Jedes Examen bringt Neues, Dinge, von denen ich vorher noch nie etwas gehört habe. Ist es überhaupt möglich, die Medizin komplett zu erfassen? Eher unwahrscheinlich, Unbekanntes gibt es immer. Ich gehe dem so offen wie möglich entgegen und finde so fast immer eine Antwort, mit der ich leben kann.
  3. Den aktuellen Lernablauf an sich kann ich weiterempfehlen: Die Prüfung wird realitätsnah nachempfunden und ich werde in 1 Woche schlicht ein weiteres Examen und nicht dieses übergroße Etwas kreuzen. Das hoffe ich zumindest. Ich mag diesen Trainingseffekt ähnlich einem Intervalltraining vor einem Lauf, das Spitzenleistungen festigen kann.

Ich stehe also vor der letzen Woche meiner Examensvorbereitung und auch meinem Interesse für Dreizeiler mit 5 Antwortmöglichkeiten geht ein wenig die Puste, aber ganz ehrlich:

Was bitte ist denn 1 Woche, bei 6 Jahren Medizinstudium?

Ich wünsche darum euch allen Kraft und Durchhaltevermögen für die letzten Tage. Bleibt dran – das Ende ist in Sicht!

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 von Matthias am 19. September 2008

Liebe STEXler,

ich möchte kurz durchgeben, wie meine Woche lief.

In einem Wort: Schlecht. Montag und Dienstag bin ich ausgefallen, so dass ich nur ein Examen (3/2006) zu kreuzen schaffte. Das Ergebnis (62%) ärgert mich, weil es, wenn gleich nur eine Zahl, meine ganze bisherige Arbeit irgendwie herunterzieht.

Doch wenn ich ehrlich sein soll, bin ich auch dankbar, dass ich diesen Hänger habe, denn Hindernisse zeigen uns ja bloß, wie sehr wir eine Sache wollen. Und da ich mehr will als 62%, kommt dieser Tritt in den Allerwertesten möglicherweise zum richtigen Zeitpunkt. Er gibt den vielleicht nötigen Druck, die Schlagzahl und -kraft zu erhöhen.

Bei mir heißt es also ab heute:

  1. Konzentrierter kreuzen.
  2. Motivierter nachlesen.
  3. Bewußter wiederholen.

Wie läuft es bei euch?

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