Backstroke start

Der Startschuss ist nicht mehr weit! Nur noch ein Wochenende liegt zwischen den 320 vielleicht entscheidenden Fragen unseres Lebens. Allerdings, wenn ich es mir recht überlege, gibt es da noch wichtigere Fragen: „Willst du mich heiraten?“ zählt bestimmt zu den entscheidenderen Fragen! Aber nun mal Spaß beiseite. Meine Kreuztechnik, die ich mir immer wieder bekräftigen muss (trotz bereits ca. 10.000 gekreuzten Fragen in vier Monaten harter Vorbereitung), basiert auf folgenden 12 Punkten:

  1. Lies den Text genau und unterstreiche die entscheidenden Fakten!
  2. Lies die Frage genau – was will das IMPP überhaupt wissen???!!!
  3. Genau hinsehen, ob der erste Gedanke als Antwortmöglichkeit angeboten wird!
  4. Wenn JA, (höchstwahrscheinlich) richtige Lösung!
  5. Wenn NEIN, Antwortmöglichkeiten einzeln durchgehen und mit falsch, ??, oder richtig markieren!
  6. Der erste Gedanke ist (zumindest bei mir) oft der richtige!!!
  7. Vertraue auf dein Bauchgefühl- (mein Bauch weiß mehr als mein Hirn)!!!???
  8. Verstricke dich nicht in langen Gedankengängen, denn dann beantwortest du die Frage falsch!!!
  9. Entscheide dich und setze dein Kreuz! Bei absoluter Unsicherheit und nur im äußersten Notfall kann evtl. später zur Frage zurückgekommen werden.
  10. Sofort in den Lösungbogen übertragen – so vermeidest du Übertragungsfehler!
  11. Keine Verbesserungen nach längerem Nachdenken – das geht schief!!! Erinnere dich dabei ans Physikum!!
  12. Jeder warnt und weiß: Keine Korrekturen, auch wenn es schwer fällt – vielleicht werden 2 von falsch zu richtig, dafür 5 von richtig zu falsch…

Vielleicht habt ihr ähnliche Pläne, die ihr in die Tat umsetzen wollt! Lasst es uns wissen!

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Der Startschuss naht: Meine Kreuztechnik für ein erfolgreiches Hammerexamen, 4.6 out of 5 based on 19 ratings

5 Kommentare zu “Der Startschuss naht: Meine Kreuztechnik für ein erfolgreiches Hammerexamen”

  1. Hallihallo

    ich mach es ganz genau so und bin bis jetzt gut damit gefahren. Hoffentlich klappt diese Strategie auch nächste Woche!

    Vielen Dank noch einmal an dich und deine Arbeit hier im Blog. Es hat sehr viel Spaß gemacht, deine Kommentare und fachlichen Zusammenstellungen zu lesen! Viel Glück für nächste Woche 🙂

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  2. Schön, dann sind wir mindestens schon zwei, die es so machen 🙂 Dann kann ja schon fast nichts mehr schief gehen! Danke für das Kompliment- mir hat es auch eine Menge Spaß gemacht diesen Blog zu schreiben! Und dir wünsche ich natürlich auch viel Glück!!!

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  3. Astreine Stragie von Dir! Mir fehlt noch etwas zum Thema Pausen ein.

    1. Kringel auf dem Lösungsbogen jeweils die Nummern 25, 50! 75 ein.
    erreichst Du die Nummer, zwinge dich zu einer mini-Pause ca. 5 Min.
    (Erfahrungsgemäß haben wir mehr Zeit als nötig, nutze Sie!)

    2. Bei absolut unklaren Fragen oder paroxysmaler Denkhemmung, trotzdem Kreuz setzen, aber auf der Heftrückseite Nummer notieren, um zum Schluss (nach Übertragungs-Fehler-Durchgang!!) über die strittigen Fragen zu grübeln. Kein Freibrief, nicht mehr als 10 Fragen notieren. Hierbei gilt natürlich auch Regel Nr. 6, s.o.

    3. Fallstudien: kurz die Fragen zum Text überfliegen, um beim lesen der Fallstudie besser zu scannen. CAVE: dabei nicht gleich die „einfachen“ Fragen kreuzen, auch wenn es verlockend scheint.

    3.2. Laborwerte nicht gleich interpretieren, ggf. in Rückschau beim bearbeiten der Fragen.

    4. Alle 12. oben genannten Regeln befolgen!

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  4. Sehr gute Zusammenfassung!
    Vielleicht findet ihr unter:
    http://www.stexdose.de/2008/10.....uztechnik/
    noch einige Ergänzungen.
    Viel Erfolg,
    Matthias

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  5. was ich mir bei den Probe-HEX jetzt sehr erfolgreich anwöhnt habe:

    Am Anfang genüßlich langsam die Bildbeilage durchblättern und bei den Bildern die jeweils ersten Gedanken dazu hinschreiben (z.B. aha, das Bild kenn ich, das ist doch der Lichen ruber…).
    Man ist aufgrund des fehlenden Textes noch nicht fixiert auf einen Bildteil und sieht so vielleicht Dinge die einem später nicht mehr auffallen. Wirkte bei mir zudem beruhigend.

    Wenn man merkt, das man ZU aufgeregt ist, NICHT kreuzen, in die Gegend schauen, was trinken, essen, notfalls rausgehen um erstmal wieder „runterzukommen“.
    Mir hilft da zudem das Aufgabenheft durchblättern und nach alten Bekannten schauen (Clozapin->Agranulozytose).

    Und man kann es nicht oft genug sagen: KEINE Korrekturen am Ende!

    Auch von mir Kompliment an den Blog, astreine Leistung!

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