
Anmerkung: Dies ist ein Nachtrag für den 18. 2. 09
Achtung - wer noch nicht davon gehört hat, dass die neue Hammer DVD „endlich“ auf dem Markt ist, kann sich schon einmal ein dickes Nervenkostüm zulegen- sie kostet satte 39,90 Eus, die Installation ist ein Graus und muss teilweise zweimal erfolegn, sie läuft sehr verlangsamt und es kann nur noch nach Fachgebieten, nicht mehr Themenweise gekreuzt werden! Zwischendurch habe ich auch schon von abstrusen Fehlermeldungen gehört…genau das, was sich ein gestresster Stexler wünscht! But so what, wir müssen leider nehmen, was wir kriegen.
Die Magie der Textmarker
Ich glaube zu wissen, dass große Unternehmen, die Geld mit der Produktion von Textmarkern und anderen bunt färbenden Stiften verdienen, in unserer Examensvorbereitung ihre Maschinen in Nonstop Betrieb schalten.
Wenn man sich hin und wieder umsieht, sei es auf meinem eigenen Schreibtisch, in der Bib oder beim abendlichen gemeinsamen Lernen und Besprechen der Fallbücher, findet man nur noch selten Bücher oder Texte, die rein aus schwarzen Buchstaben auf weißem Grund bestehen! Überall springen mir bunte Farben entgegen, teilweise so leuchtend, dass es einen Unbeteiligten fast das Augenlicht kosten kann. Zusätzlich zieren bunte Muster die ohne hin schon fett gedruckten Überschriften!
Zu Beginn meines Studiums hieß es, dass das eine typische Mädchenmacke sei. Zugegeben wird es einem in Extrembeispielen teilweise schwindelig bei einer solch weiblichen Farbenpracht. Vor allem Pink scheint sehr beliebt. Mittlerweile schaffen es aber auch unsere männlichen Kollegen immer mehr ihre Bücher ins bunte Kunstwerke zu verwandeln. Dabei nutzen beide Geschlechter auffallend wenig blau- denn alle wissen, dass die blaue Markerfarbe schlecht übermalt werden kann und leicht auf der nächsten Seite immer noch zu sehen ist und somit das Markierte von S. 143, das Gesamtkunstwerk auf S. 144 ff. trüben kann.
Nun mal Spaß beiseite- warum geben immer wieder Geld für neue Farbe aus und machen uns die Mühe so vielfältig zu unterstreichen? Und warum taucht auch plötzlich die männliche Fraktion in diese Farbenvielfalt ein?
Denken wir, dass wir uns diese Dinge bunt besser merken? Hoffen wir, wenn wir die Seite beim Wiederholen aufschlagen, einen schnelleren Überblick gewinnen oder verschafft es uns einfach im ersten Moment ein schöneres und angenehmeres Lesen und Lernen als nur auf ein schwarz-weißes Papier zu blicken??
Wenn ich Freunde (oder mich selbst) frage gibt es die farbenprächtigsten Antworten:
Pink markiert ganz wichtig und granz Überschriften ab, grün wird vom IMPP gefragt und gelb ist so mittelwichtig. Bei mir selbst ist pink, oder auch orange (wenn die pink mal wieder ihren Geist aufgegeben hat) die Definitionen, Diagnosen und auch Symptomenkomplexe, gelb die Diagnostik und Therapie, grün ziert die Besonderheiten. So bleibt festzuhalten, dass ich meinen Herold unter 100 anderen wiedererkennen würde und auch niemand sonst mit meinen Markierungen klarkommen würde, wenn er ein anderes System für sich gewählt hat. Denn eines ist sicher, hinter jeder Farbkombination steckt, wenn auch nicht direkt erkennbar, ein System!
Weiterhin waren wir uns einig, dass man langsamer liest und nicht über den Text hinwegfegt und somit Details verloren gehen- wer markiert ist also zwangsläufig langsamer, erst recht, wenn die Farben gewechselt werden! Auch haben wir beschlossen, dass es nicht so langweilig ist, Fakten aneinandergereiht zu lesen, wenn man zwischendurch mal wieder etwas Farbe ins Spiel bringen kann!
Aber immerhin habe ich noch Freunde gefunden, die gänzlich ohne Farbe, zumindest in ihren Büchern, auskommen- schön, auch mal einfach wieder nur schwarz weiß zu sehen!
Wenn ihr eure Fabrgebung anders gestaltet oder doch lieber schwarz weiße Fakten lernt, schreibt uns!
Als ich vom Gründer und Schaffer dieser inspirierenden Seiten für Stexler gefragt wurde, ob ich vielleicht meine täglichen Lern(miss)erfolge für alle Welt zugänglich machen würde, bedeutete das erst mal für mich eine große Ehre, in solche großen Fußstapfen treten zu können. Somit würde ich nun einmal mehr empfinden, was Matthias uns allen letztes Jahr offenbart hat. Nicht nur viel Arbeit gepaart mit Kreativität, sondern auch ein großes Stück Persönlichkeit!
Weiterhin würde es dann für mich heißen in einer sehr heißen und aufregenden Phase meines Leben in dem Leid und Glück sehr dicht beieinander liegen, die Zeit für die schönen Dinge des Lebens sehr knapp ist und das täglich Brot sich nur um diese eine HAMMERsache dreht, zusätzlich Energie, Kraft, Zeit und auch ein Stück Persönlichkeit in diesen Blog zu stecken. Nach kurzer Bedenkzeit dachte ich mir: No risk, no fun- Let´s try it!
Betonen möchte ich allerdings, dass diese wertvollen Seiten weiterhin „sein kreatives Baby“ sind und ich für eine kurze, aber sehr intensive Zeit versuchen werde ein liebevoller Babysitter zu sein!
Somit bleibt mir als Hoffnung des Tages, dass wir eine gute gemeinsame Zeit haben!
Bis bald
Eure Jenny
Ihr Lieben,
Das absolut Wichtigste an einem Blog ist sein Schreiber. Ohne Schreiber kein Blog.
Die STEXDOSE ist ein Blog. In erster Linie Matthias’ Blog.
Das Zweitwichtigste an einem Blog ist seine Aktualität. Ohne Aktualität auch kein Blog. Vielleicht ein Forum, aber kein Blog, kein Tagebuch.
Die STEXDOSE ist ein Tagebuch. In erster Linie eines fürs Staatsexamen.
Behalten wir das mal im Hinterkopf.
Die vergangenen Wochen stellten sich für mich nun als Zwickmühle dar:
Auf der einen Seite bereitet mir die Schreiberei großen Spaß und diese Seite wurde zu einem Teil meines Lebens.
Auf der anderen jedoch kann ich den zweitwichtigsten Punkt nicht mehr bedienen. Und ehrlich gesagt ist es auch an der Zeit, dieses Kapitel meiner steilen Karriere in dieser Form gehen zu lassen.
Doch ich war einfach nicht bereit, eine Vision ziehen zu lassen, die Vision eines halbjährlich hochaktuellen Tagebuchs, geschrieben und geöffnet um anderen zu helfen. Immer wieder.
Darum habe ich weiter geschrieben, was aus meiner Sicht der Worte Wert war. Und tue das noch immer. Doch es war klar, dass das immer weniger der ursprünglichen Vorstellung entsprach.
Dass ich nun diese Vision anscheinend doch nicht aufgeben muss, habe ich einer jungen Kollegin mit Kämpferherz zu verdanken:
(Trommelwirbel)
Liebe Leser: Ab heute wird Jenny der STEXDOSE ihre Stimme schenken. Sie wird live vom Buch und der Kreuz-DVD ihre Lernerfahrungen und Gedanken auf die Tastatur bringen, wann immer sie Kraft und Zeit dafür aufbringen mag. Hochaktuell. Für sich. Und für jene, die noch kommen.
Ich bin sicher, ihr könnt euch vorstellen, wie sehr ich mich über ihre Initiative freue.
Überglücklich trete ich ab heute also in den Hintergrund – immer noch präsent, aber eben nicht mehr ganz so vordergründig wie bisher.
Von nun an sehe ich meinen Job darin, die STEXDOSE administrativ am Laufen zu halten, Dinge, die mir noch unter den Nägeln brennen, anzusprechen, Fragen von euch zu beantworten, weitere Kämpferherzen zu gewinnen und als Helfer folgenden Generationen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Die Infos aus erster Hand jedoch kommen von nun an aus Jennys Händen.
Doch genug der Plauderei:
Vorhang auf für ein neues Kapitel und den zweiten Schritt einer Vision:
Herzlich Willkommen auf der STEXDOSE, Jenny!
Liebe STEXler,
kurz und bündig die wichtigsten Krankheitsbilder im Staatsexamen für die Gebiete Blut, Endokrinologie und Niere:
- Blut
Laborparameter und ihre Bedeutung (MCV, MCH, Eisen, Erys, …)
Anämien (Eisenmangel, hämolytisch, perniziös, …)
Thalassämie, Favismus, Sichelzell- und Kugelzellanämie
Leukämien
Myeloproleratives Syndrom
Lymphome
Gerinnungskaskade und -störungen
klinische Bedeutung Gerinnungshemmung - Endokrinologie
Hypophyse (Gliederung, Funktion, Tumoren, Therapie)
Schilddrüse (Entzündungen (Hashimoto, de Quervain), M. Basedow, Struma, Tumoren, Therapie)
Nebenschilddrüse
Diabetes mellitus und renalis
M. Addisson, M. Cushing, Conn-Syndrom - Niere
Entzündungen (Nephritiden, Glomerulonephritiden, Pyelonephritiden)
Urolithiasis
Nierenzell-Ca, Nephroblastom
Nephrotisches Syndrom und Niereninsuffizienz
Säure-Basen-Haushalt
Elektrolythaushalt
Diuretika
ich weiß, ich hab das schon einmal erwähnt, doch dieses Ding genannt “STEXDOSE” ist mir mittlerweile so sehr ans Herz gewachsen, dass ich nicht anders kann als mich zu wiederholen:
Wenn jemand von euch da draußen diesen Kreislauf des Voneinander-Lernens aktiv mit Leben erfüllen möchte, so ist das problemlos möglich. Wirklich! Ehrlich gesagt wäre das ganz im Sinne des Erfinders:
Tagebücher zu den Examina 2009. Und 2010. Und 2011. Mit weiteren Infos aus erster Hand. Hier auf STEXDOSE.de. Ganz locker und kurz.
Dabei ist Eines festzuhalten:
Gedanken und Erfahrungen auf Tasten zu bringen braucht keine Hochglanzlyrik. Nur ein offenes Herz und ein wenig Mut.
Wer dies Beides in sich spürt, sollte mir schreiben. Unbedingt.
Und für jene, die noch kommen.
Liebe STEXler,
hier ein kleines aber feines Freeware-Programm, welches hilft den ganzen Tag über die Konzentration aufrecht zu erhalten: Workrave.
Workrave nimmt euch die tägliche Arbeitsplanung ab und hilft so den Lernbogen nicht zu überspannen. So könnt ihr euren Fokus voll und ganz auf den Lernstoff richten und trotzdem regelmäßig pausieren.
Hier die Funktionen, die ich lieben lernte:
- Optimal justierbar
Workrave richtet sich absolut nach euren Vorlieben: Betriebsart (normal – angehalten – still), Länge der Mikro- und Ruhepausen, Dauer eines Arbeitstages, Erinnerungsfunktion, Anzahl der Übungen – all das könnt ihr kinderleicht und rasendschnell einrichten. Dadurch stützt es, statt zu stören. - Personal Trainer
In den Ruhepausen legt Workrave einige sinnvolle Stretching- und Entspannungsübungen vor. Eine Art Personal Trainer also. Dank ihm bleiben Körper und Geist in gesundem Einklang. - Feedback einholen
Seine Statistik-Funktion protokolliert eure Aktivitäten. Diese erlaubt eine punktgenaue Übersicht von Leistungen sowie Pausenzeiten am Laptop und verleiht am Ende der Woche ein (meist) angenehmes Gefühl.
Liebe STEXler,
eine weitere Übersicht zu den wirklich wichtigen, weil prüfungsessentiellen Krankheitsbildern im Staatsexamen zielt heute auf die Organsysteme Leber mit Galle sowie Pankreas.
- Leber und Galle
Hepatitiden
Leberzirrhose (Child-Pugh!)
Neubildungen der Leber (Hyperplasien, HCC)
Erbkrankheiten (M. Wilson, Fruktoseintoleranz)
Karzinoidsyndrom
Cholzystitis und Cholezystolithiasis (Gallensteinileus!)
Cholangitiden und Gallengangs-Ca
klinische und labormedizinische Kennzeichen von Galle- und Lebererkrankungen - Pankreas
Diabetes mellitus
Pankreatitiden
Pankreas-CAs
Wenn Morgenfrische der Mittagsmüdigkeit weicht, wenn die Beinmuskeln vor Anspannung beben, wenn der Tag unendlich scheint und plötzlich nichts mehr gehen will, wie du wünschest – gerade dann darfst du nicht zaudern. (Dag Hammarskjöld)
Liebe STEXler,
die Antwort auf eine weitere Frage zum Hammerexamen soll euch Klarheit bringen, welche Krankheitsbilder ihr fürs Staatsexamen auf jeden Fall lernen solltet:
Wie setzt man Prioritäten? Was sind die wirklich relevanten Krankheitsbilder von INNERE, CHIRURGIE und Co.?
Zunächst möchte ich noch einmal auf die TOP-Sieben der Fächerverteilung hinweisen:
- Innere und klinische Chemie
- Neurologie
- Chirurgie
- Pädiatrie und Genetik
- Orthopädie
- Pharmakologie
- Infektionen
Da ich nicht nach Fächern sondern nach Organsystemen gelernt habe, möchte ich auch so an die Beantwortung herangehen und euch jene Krankheitsbilder pro Organsystem nennen, die häufig gefragt werden.
Diese Liste soll als Orientierung dienen. Lernt die Krankheitsbilder nach einem festen Schema, evtl. als eine MindMap pro Krankheitsbild mit Def., Patho, Klinik, Diagnose und Therapie (mit Pharma!!).
Allen PJlern kann diese Aufzählung helfen, ihre Stationen nach den prüfungsrelevanten Krankheitsbildern zu screenen und sie dann am Patienten lernen. Was ihr euch dort einprägt, vergesst ihr nie!
Um die Liste kompakt zu halten, beinhaltet jeder Post jeweils drei Organsysteme. Ich werde in den kommenden Tagen immer wieder kleine Artikel dieser Art veröffentlichen.
STEXler, bitte helft mit diese Listen auf akutelle Relevanz zu prüfen. Falls euch etwas auffällt, schreibt mir!
- Herz-Kreislauf:
Koronarsyndrom/KHK
Myokardinfarkt
Erregungsleitungsstörungen (v.a. AV-Blöcke)
Herzrhythmusstörungen (v.a. VHF)
Herzfehler (v.a. VSD, TGA, Fallot)
Klappenfehler
Entzündungen (Endokarditis, Peri-/ Myokarditis) - Atmung:
Asthma bronchiale, COPD
Bronchial-Ca
Lungenembolie, -ödem
Krupp/Pseudokrupp
Pneumonie
Tbc, Sarkoidose
Pneumothorax - Magen-Darm:
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Crohn, Colitis)
Adenom- und Polypenerkrankungen
Magen-, Colon- und Rektum-CA
Gastritiden, Refluxkrankheit
Ulcuserkrankung, Gastrointestinale Blutungen
Ileus und Mesenterialinfarkt
Typhus und Paratyphus


















