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Welche Bücher für das Staatsexamen Medizin?

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Liebe STEXler,

eine weitere Frage zum Hammerexamen bezieht sich auf die optimale Bücherwahl:

Wie sieht die richtige Bücherwahl aus? Reicht „Das Hammerexamen“ oder sollte man besser ausführlichere Bücher wählen?

„Das Hammerexamen“ stellt eine nützliche Zusammenfassung wesentlicher und vor allem MC-relevanter Punkte dar. Es eignet sich also gut für einen Überblick oder um beim Kreuzen MC-nahe Punkte zu festigen. Darin sehe ich die Vorteile dieses Werks.

Die Nachteile liegen in meinen Augen zum einen in der relativen Oberflächlichkeit und zum anderen in seinem Bestreben, allen Fächern Platz zu bieten. Es ist ein Repetitorium, kein Lehrbuch. Sobald ihr etwas mehr in die Tiefe gehen möchtet, solltet ihr lieber auf euch bekannte Standartwerke zurückgreifen und darin Prüfungswissen nachlesen.

Hier ein kurzer Vier-Punkte-Plan, wie euch Bücher im Staatsexamen Medizin wirklich helfen:

1. An erster Stelle steht das Kreuzen. Verschafft euch einen Einblick in die relevanten Themen sowie euer Wissen.

2. Beginnt daran orientierend damit euer starkes Wissen zu festigen, bis das wirklich sitzt. Erst dann bearbeitet ihr eure Schwachpunkte. Dabei kann „Das Hammerexamen“ als Nachschlagewerk für jene Fächer dienen, die nicht zu den TOP-Sieben (Innere, Neuro, Chirurgie, Pädiatrie, Ortho, Pharma, Gyn) oder zu euren PJ-Fächern gehören. Darin findet ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit die gefragten Infos.

3. Für die TOP-Sieben (oder zumindest eure PJ-Fächer) solltet ihr auf Bücher zurückgreifen, mit denen ihr bereits im Studium gelernt und gute Erfahrungen gemacht habt. Mein Vertrauen genossen der Herold, Karow-Lang, Müller, Boenninghaus und diverse Checklisten. Lest in ihnen zielgerichtet die Krankheitsbilder nach, die immer wieder gefragt werden. Es verschaffte mir einfach ein angenehmes Gefühl, die wichtigen Dinge in Standardwerken nachzulesen.

4. In der Phase kurz vor der schriftlichen Prüfung lohnt es sich die Hammerexamina im Buch zu kreuzen. Das liegt näher an der Realität und entspannt Bildschirm-geplagte Augen.

Noch ein Punkt zum Schluss: Je mehr Bücher ihr nutzt, um so mehr Fakten warten auf euch, dabei oftmals unterschiedliche zu ein und demselben Thema. Viel hilft hier nicht unbedingt viel.
Darum mein Rat: Begrenzt euren Input auf maximal zwei Quellen parallel. Das ist völlig ausreichend und hilft euch, den Fokus zu behalten.

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