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Wissen statt würfeln – Sicher zum Hammerexamen mit 3 Fragen täglich

Rubik variations

Herzlich Willkommen zum ersten „Wissen statt würfeln“-Post!

Ziel dieser Serie ist, durch 3 strukturell ähnliche Fragen täglich unser Wissenfundament zu festigen, auf dem wir vielleicht wanken, aber niemals brechen.

Los geht’s:

  1. Die häufigste Ursache metastatischer Absiedelungen in den Ovarien sind:
  2. Mittel der Wahl in Therapie und Prophylaxe aller Malaria-Formen:
  3. Drei wichtige Punkte zum Löfgren-Syndrom:

Noch eine Anmerkung: Die Frageninhalte wähle ich aus Listen, die ich während der Lernerei mit dem GK angefertigt habe. Bitte bleibt kritisch und hinterfragt, damit sich keine Fehler einschleichen.

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5 Kommentare Empfänger "Wissen statt würfeln – Sicher zum Hammerexamen mit 3 Fragen täglich"

#1 Kommentar von Tom am 15. September 2008 @ 22:27

Löfgren-Syndrom D86.8:

-bihiläre Lymphome (meist symmetrische Vergrößerung der Hilus-Lymphknoten)
-Polyarthritis (insbesondere der Sprunggelenke) und
-Erythema nodosum (knotige Unterhautentzündung)

#2 Kommentar von Flo am 15. September 2008 @ 22:57

Die Häufigkeit des Auftretens von Metastasen im operativen Krankengut
schwankt erheblich.
Etwa 10% der bilateralen Ovarialtumoren sind Metastasen. Die klinische
Symptomatik kann der des primären Ovarialkarzinoms gleichen.
Die häufigsten Karzinome mit metastatischer Absiedelung in den Eierstock sind:
Magenkarzinom (Kruckenberg-Tumor),
Dickdarmkarzinom (Besonders problematisch in der Abgrenzung gegenüber
primären Ovarialkarzinomen, da histologisch ähnlich und oft zystisch gebaut).
Immunhistochemische Untersuchungen können in der Abgrenzung
unterstützen, es gibt aber keinen entscheidenden Marker in der
Differentialdiagnose.
Karzinom des Korpusendometriums (problematisch insbesondere
endometroides Karzinom bzw. serös-papilläres Karzinom des Uterus),
Pankreas-, Gallenwegs- und Leberkarzinome,
Mammakarzinome,
Andere

#3 Kommentar von Robert am 16. September 2008 @ 16:25

Chloroquin ist immer gut, außer bei Chloroquin-Resistenz, dann nimmt man Mefloquin.

Proguanil ist PROblemlos verträglich.

Primaquin ist prima zur kompletten Ausheilung der M. tertiana geeignet.

Korrigiert mich, wenn ich irre, aber das sagt mein Karow-Lang.

#4 Kommentar von Matthias am 16. September 2008 @ 20:10

@Tom: dem gibt es nichts hinzuzufügen
@Flo: klasse Ausbarbeitung! Ich hätte es auf den Nenner gebracht: Gastrointestinale Tumoren.
@Robert: meiner auch :-). Mefloquin noch als „Stand-by-Präparat“ bei V.a. Malaria, aber kein sofort verfügbarer Gott in Weiß vor Ort.

#5 Kommentar von Maximilian am 18. September 2008 @ 11:57

Malaria: Hier in Europa vergessen wir immer Chinin i.v. über 10 Tage plus Doxy oral. Daneben gibts noch die Artemethergruppe.

Doxy ist auch ne super Prophylaxe….100 mg am Tag per os… und dann noch drei Wochen nach der Rückkehr……billig…gut verträglich…und vor den meisten STDs ist man auch geschützt haha…

Die Artemethergruppe wird hauptsächlich in China produziert…Chinin und Doxy sind superbillig….klar, dass das nicht in unseren Büchern erwähnt wird….