von Matthias am 2. September 2008

Red Light...

Hallo ihr Lieben,

zwei Dinge sind mit heute aufgefallen:

  1. Der Sommer geht seinem Ende entgegen. Traurig aber wahr.
  2. Wir stehen sechs Wochen vor unserem großen Event. (Echt, nur noch sechs?!)

Ich möchte darum diesen kleinen Post nutzen, um einen Etappeneindruck festzuhalten.

Ich stehe in meinem Lernplan in den letzten zwei Wochen vor der Wiederholungsphase und wenn ich mir die Aufzeichnungen so durchsehe, beschleicht mich ein mulmiges Gefühl. Es hat sich doch eine ganz schöne Menge angesammelt, die es zu durchblicken gilt. Ich bin noch nicht ganz sicher, wie ich genau wiederholen werde. Die sechs jüngsten Examina, meine Aufzeichnungen und die GK-CD in sinnvoller Balance zu halten sehe ich als die Herausforderung der letzten Wochen.

Daneben habe ich die Beobachtung gemacht, dass ich nur in wenigen Wochen meine Zielsetzung von 1000 Fragen pro sieben Tage wirklich errreicht habe. Meistens waren es eher so um die 700-800. Ob mir das Sorgen bereitet? Und ob! Am Anfang habe ich versucht, dagegen anzugehen, musste aber feststellen, dass ich damit keinen Schritt nach vorn mache, sondern mir im Gegenteil wertvolle Kraft und Entspannung für das Lernen fehlte. Mit der Zeit habe ich dieser Etwicklung immer weniger Widerstand entegegen gesetzt und bemerkt, dass das besser funktioniert. Ich sehe das sportlich: Auf der Zielgeraden wird das Rennen entschieden. Vorher schon wochenlang im sauren Bereich zu laufen,  kann böse enden. Aber glaubt mir, auch mir fällt es unglaublich schwer, die gesetzten Ziele schwinden zu sehen. Es fühlt sich an wie das Nicht-Einhalten eines Versprechens. Mittlerweile habe ich die Erwartungen den Erfahrungen angepasst und es steht für mich nicht mehr allein die bloße Zahl, sondern der Lerneffekt am Ende einer Woche an erster Stelle. Das Gleichgewicht zwischen diesen beiden Faktoren treffe aber auch ich nicht immer.

Apropos Wochen: Die haben einen sehr interessanten, eigenen „Flow“ entwickelt. Bei mir sieht der folgendermaßen aus:

  • Magic-Monday: Voller Kraft und Motivation in die neue Woche.
  • Depri-Dienstag: Weniger Fragen und schlechte Prozente verdrängen die guten Ergebnisse des Montages (ohne zu lernen, wohlgemerkt!).
  • Mellow-Mittwoch: Ich arbeite mich langsam und mühsam aus dem Dienstags-Tief heraus.
  • Durchhalt-Donnerstag: Immer wieder kleine Fehler. Nicht aufgeben, immer weiter machen.
  • Frohsinn-Freitag: Bessere Resultate machen Mut.
  • Sammel-Samstag: Die losen Enden der Woche mit Wiederholung der falschen Fragen und Spaß in der Lerngruppe zusammenfügen.
  • Super-Sonntag: Geschafft!

Ich könnte noch Stunden weiter schreiben, glaubt mir. Aber auf mich wartet die Gyn.

Wie wäre es also, wenn ihr erzählt, wie es euch ergeht? Was habt ihr in den vergangenen Wochen für Erfahrungen gesammelt?

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