von Matthias am 30. September 2008

Found die

Salve,

das Hammerexamen 4/2007 hat mich fest im Griff, heute ganz besonders. Doch auch lethargisch-lange Fragentexte und dreiseitig-detaillierte Fallstudienanamnesen sollen mich nicht abhalten, einen weiteren Wissenwürfel ins Spiel zu bringen. Alea iacta est:

  1. Häufigste Ursache einer einseitigen Ertaubung im Kindesalter? Häufigste Ursache der Erblindung in Industrieländern?
  2. Mittel der Wahl bei eben dieser häufigsten Ursache der Erblindung in Industrieländern?
  3. Churg-Strauss-Syndrom?

Viel Spaß beim Beantworten!

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 von Matthias am 29. September 2008

x

Einen wunderschönen guten Morgen,

ich hoffe, ihr hattet ein angenehmes Wochenende. Gut, viele werden sicher schon bessere erlebt haben. Zumindest in mir scheint etwas zu sein, was meine Aufmerksamkeit auf eine faszinierend kraftvolle Art immer wieder auf dieses magische Wort mit „X“ lenkt. Doch das ist vielleicht ganz ok so, heute, T-14.

Ich wünsche darum allen einen erfolgreichen Start in die Woche, mit einem Zitat von John F. Kennedy:

Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wer, wenn nicht wir?

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 von Matthias am 27. September 2008

Meine Eindrücke und die nackten Zahlen nach 3 Tagen prüfungsnaher Bearbeitung des Hammerexamens 10/2006 lauten:

  • Die normalen Fragen fand ich ganz ok, vielleicht ein wenig praxisnäher als jene nach der alten Ordnung.
  • Aus meiner Sicht kamen nicht mehr so viele Fragen mit zweifelhafter klinischer Relevanz dran.
  • Die Fälle habe ich nicht als zu schwer empfunden. Es wird stellenweise sehr detailliert gefragt, wodurch bei mir noch Defizite deutlich wurden, was man auch gut an den Prozenten nachvollziehen kann.
  • Genervt haben mich diese langen Vorgeschichten bei den Fällen. Die verlangen Disziplin. Dafür hatte ich aber das Gefühl, das die Beantwortung der Fragen an sich dann schneller ging, vermutlich da die eigentlichen Fragentexte erheblich kürzer sind.
  • Im Großen und Ganzen: Ok.

Und hier nun die Prozente.

Eine Anmerkung: Grüne Kurve = Richtigkeit „normale“ Fragen, blaue Kurve = Richtigkeit Fallfragen. Zum Vergrößern wieder draufklicken.

(Gekreuzt habe ich tageweise und Vormittags von ca. 9.00 bis 13.30 Uhr mit kurzen Pausen nach jeweils 25 Fragen.)

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 von Matthias am 26. September 2008

(#6592*)

Glück auf,

und mit Balance ins Wochenende:

  1. Häufgste Ursache einer Hypothyreose bei Erwachsenen?
  2. Mittel der Wahl bei primär sklerosierender Cholangitis und primär biliärer Leberzirrhose?
  3. Wichtige Punkte zum Felty-Syndrom?

Ooohhhmm…

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 von Matthias am 25. September 2008

Ooops!

  1. Häufigste Ursache Akromegalie?
  2. Mittel der Wahl zur Unterbrechung paroxysmaler supraventrikulärer Tachykardien?
  3. Klein-Levin-Syndrom?
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 von Matthias am 24. September 2008

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Wie auch immer es läuft – bleibt mit offenem Herzen dabei!

  1. Die 3 häufigsten Ursachen einer Aortenstenose?
  2. Mittel der Wahl bei Streptokokkenendokarditis?
  3. Wolf-Parkinson-White-Syndrom?
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Driving In The Keys

Die Länge meiner Posts verdeutlicht, was keiner weiteren Erläuterung bedarf: Viel Zeit ist nicht mehr. Wie soll man in 3 Wochen 6 Jahre Medizinstudium vernünftig herunterbrechen?

Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht genau. Doch was ich weiß, will ich gern mit euch teilen.

So wiederhole ich den Stoff aus 10.000 Fragen:

  1. Kreuzen: Das ist und bleibt meine Hauptarbeit. Ich brauche die Fragen um ein Gefühl zu bekommen, woran ich arbeiten muss. Und die schlechten Prozente der vergangenen Woche haben mir gezeigt, dass ich noch lange nicht fertig bin.
  2. Lernnotizen durchgehen: Ich habe viel aufgeschrieben in den letzten 10 Wochen. Sehr viel. Nachdem ich ein wenig Struktur hinein gebracht habe, folgt:
  3. Audios aufnehmen: Ich starte den ganz normalen Windows-Soundrekorder, setze das Headset auf und nehme meine Lernnotizen auf. Ich spreche einfach auf, was ich mir aufgeschrieben habe. Die Dateien wandele ich dann ins MP3-Format um und haue sie auf meinen Player.
  4. Audios anhören: Wann immer ich kann: In den Pausen, beim Essen, beim Fahrrad fahren, beim Warten auf die Straßenbahn, beim Autofahren, beim Einschlafen, … Ich kann nicht in Worte fassen, was das für einen unglaublichen Lerneffekt hat, denn irgendwann ist die optische Aufnahmefähigkeit bei mir definitiv erschöpft. Also nutze ich meine Ohren. Und das klappt fantastisch! Der zeitliche Aufwand ist ähnlich, denn „vor mir her“ spreche ich es ja sowieso. Ich nehme mir damit meine ganz persönliche Hammerexamen-IMPP-Vorlesungsreihe auf und lerne dadurch quasi immer. Uneingeschränkt empfehlenswert! Probiert es aus, bitte! (Wem das zu aufwendig erscheint, kann auch einfach sein Handy nehmen und direkt darauf aufnehmen.)

So fliegen die Stunden nur so dahin. Die Menge des Stoffes überwältigt mich stellenweise recht unfreundlich, aber ich bin sicher, dass alle, die diese Zeilen lesen, auf den Punkt fit sein werden. Der, der diese Zeilen schreibt, natürlich auch.

Wie wiederholt ihr?

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 von Matthias am 23. September 2008

Green ice cube

  1. Häufigste Ursache eines sekundären Hyperparathyreoidismus?
  2. Mittel der Wahl bei pertrochantärer Femurfraktur?
  3. Guillain-Barré-Syndrom?

Viel Erfolg!

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 von Matthias am 22. September 2008

cube - 03

Psst,

Das Geheimnis des Hammerexamens: 3 Fragen für den Durchblick – 1 Zitat für den Weitblick.

  1. Jeweils die häufigste Ursache für Früh- und Spätaborte?
  2. Mittel der Wahl in den Stadien des Asthma bronchiale?
  3. West-Syndrom?

Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues erfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns. (Richard P. Feynmann)

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Lubybel's flowers photos cubed

Samstag, 22.00 Uhr, Zeit für ein –

„Vielen Dank“ an all die fleißigen Teilnehmer der ersten Woche „Wissen statt würfeln“ hier auf STEXDOSE. Mir hat es großen Spaß gemacht und ich kann gar nicht anders, als es fortzuführen:

  1. Häufigste Ursache (Erreger) von bakteriellen Lebensmittelinfektionen
  2. Mittel der Wahl bei Borrelieninfektion
  3. Stein-Leventhal-Syndrom

Ich wünsche allen einen wunderbaren Sonntag!

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