von Matthias am 19. August 2008

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Hi Leute,

meine neuen Erkenntnisse im Fachbereich der Neurologie des heutigen Tages sind:

  1. Faszikulation und Fazilitation: Zum Einen unwillkürliche Bewegungen kleiner Muskelgruppen unter der Haut ohne wirklichen Bewegungseffekt als Zeichen einer Schädigung des zweiten Motoneurons und zum Anderen eine physiotherapeutische Behandlungsmethode zur Normalisierung gestörter Bewegungsabläufe.
  2. Die Akathasie: Als eine typische Nebenwirkung von Neuroleptika, aber nicht Bestandteil eines neuroleptischen Syndroms.
  3. Das Mittel der Wahl bei Postzosterischen Schmerzen: Trizyklische Antidepressiva Amitryptilin und Doxepin.
  4. Die Minamata-Krankheit: Eine Methylquecksilbervergiftung, die nach Verzehr von Fischen aus einem quecksilbervergifteten Fluss in der Minamata-Bucht in Japan auftrat.
  5. Die Itai-Itai-Krankheit: Das ist die sogenannte „Aua-Aua-Krankheit“, die durch Cadmium verursacht wird.
  6. Das Sturzkampfbombergeräusch: Soll im EMG bei einer Myotonen Dystrophie (Curschmann-Steinert) auftreten.
  7. Das Syndrom der oralen Brückentaube: Das entsteht wohl bei einem Infarkt der A. cerebelli sup.

Falls mir irgendjemand da draussen das Letztgenannte erläutern kann – melde dich! Ich habe dazu absolut nichts gefunden.

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Meine sieben neuen Erkenntnisse in der Neurologie, 4.7 out of 5 based on 3 ratings

2 Kommentare zu “Meine sieben neuen Erkenntnisse in der Neurologie”

  1. Lieber Matthias,

    hoffentlich hat sich das Problem schon geklärt – es handelt sich um die Brückenhaube, hat mit Tauben nichts zu tun. Habe mich sehr amüsiert.

    Ilka

  2. Liebe Ilka – ganz herzlichen Dank für deine Nachricht! Endlich, endlich habe ich Gewissheit. Es war also doch bloß ein Druckfehler.
    Frohe Weihnachten!
    Matthias

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