von Matthias am 30. Juli 2008

Friendship Forever

Nachdem die vergangenen zwei Tage von Faktorenmangel und fremden Syndromen unschlagbarer Prävalenz geprägt waren, ist mir wieder Eines klar geworden: Es gibt gute und es gibt weniger gute Tage.

Was aber kann man tun, damit es wieder aufwärts geht?

Ich bin mir wirklich nicht sicher, was diese Tage so unglaublich anstrengend macht. Ist es tatsächlich der Lernstoff oder sind es die eigenen Gedanken darüber? Ich glaube immer mehr, dass ich es mir –  sinnloserweise – selbst am schwersten mache. Man kann sich ja rasent schnell alles schlecht denken. In unseren Breiten ein wahrer Leistungssport. Und wenn man nicht aufpasst, reißt einen dieser Strudel unproduktiver Gedanken immer tiefer hinein in die Unproduktivität. Aber wer kann die heute schon gebrauchen? Wozu, zum Henker, soll das gut sein? Und wie kommt man da wieder raus?

Der Schlüssel, den ich zu bieten habe, klingt vielleicht einfach, nahezu banal, ist aber die härteste Sache der Welt: Akzeptanz. Nicht nur als bloßes Vorhaben oder als kleiner Wunsch. Nein, mit ganzem Herzen. Und dann weiter machen. So gut es geht. Momente sind das Einzige, was wir jemals hatten und jemals haben werden. Also lasst sie uns annehmen.

Matthis „take it home message“ von heute also lautet: Wenns mal wieder schlecht läuft, akzeptiert es mit ganzem Herzen. Macht euren Frieden damit. Und macht weiter, so gut ihr könnt.

Nutzt diesen Moment. Nicht erst irgendwann. Jetzt!

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